Biografie
JJ Lehto, mit vollem Namen Jyrki Juhani Järvilehto, wurde am 31. Januar 1966 in Espoo geboren. Mit acht Jahren begann er mit dem Kartsport, mit 15 stieg er in die Formel Ford um. Er war ein Schützling von Keke Rosberg, dem Weltmeister von 1982, auf dessen Anregung er seinen Namen zu JJ Lehto kürzte. 1987 gewann er die britische und die europäische Formel 2000, 1988 mit Pacific Racing die britische Formel 3.
1989 debütierte er bei Onyx als Ersatz für Bertrand Gachot. In Estoril scheiterte er zunächst an der Vorqualifikation, startete aber beim folgenden Rennen. Im regnerischen Finale in Adelaide lag er zeitweise auf Rang fünf, ehe ein Elektrikdefekt ihn stoppte. 1990 blieb er bei Onyx, das Team zog sich nach dem Großen Preis von Ungarn zurück. Für 1991 wechselte er zu Scuderia Italia mit Dallara-Chassis und Judd-Motor. Beim verregneten Großen Preis von San Marino wurde er Dritter, es war sein einziges Podium und brachte seine ersten WM-Punkte. Er beendete die Saison auf Rang 12. 1992 blieb er beim Team, nun mit Ferrari-Motor, und kam in Spa als Siebter ins Ziel, sein bestes Ergebnis des Jahres.
1993 fuhr er an der Seite von Karl Wendlinger beim neuen Sauber-Team. Gleich im ersten Rennen der Mannschaft in Kyalami wurde er Fünfter, in Imola Vierter. Danach punktete er in dieser Saison nicht mehr und schloss die WM als 13. ab. 1994 erhielt er ein Cockpit bei Benetton neben Michael Schumacher. Nach einer Verletzung bei Testfahrten vertrat ihn Jos Verstappen in den ersten beiden Rennen. Beim Großen Preis von San Marino qualifizierte sich Lehto als Fünfter, würgte aber beim Start den Motor ab und wurde von hinten getroffen. In Kanada holte er einen Punkt. Er fuhr noch in Italien und Portugal für den gesperrten Schumacher und bestritt die letzten beiden Saisonrennen für Sauber. Insgesamt kam er auf 62 Starts.
Danach fuhr er 1995 und 1996 in der DTM. 1995 gewann er mit Yannick Dalmas und Masanori Sekiya im McLaren F1 GTR die 24 Stunden von Le Mans, 2005 gelang ihm dieser Sieg erneut. 1999 und 2005 gewann er die 12 Stunden von Sebring, 2004 die American Le Mans Series. Außerdem kommentierte er bis 2010 die Formel 1 für den finnischen Sender MTV3.
Quoten
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Saison für Saison
1991: Siege 0 · Podien 1 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1994
JAR : MSCStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.