Biografie
Derek Warwick wurde 1954 in New Alresford in Hampshire geboren. Seine Laufbahn begann im britischen Stock-Car-Rennsport der Superstox-Klasse: 1971 gewann er mit 16 Jahren die englische Meisterschaft, 1973 die Weltmeisterschaft in Wimbledon. 1978 wurde er Vizemeister der britischen Formel 3. Auch sein jüngerer Bruder Paul war Rennfahrer.
1981 begann Warwick seine Formel-1-Laufbahn beim jungen Toleman-Team. In diesem Jahr qualifizierte er sich nur für das Saisonfinale in Las Vegas, 1982 kam er auf elf Starts. 1983 sammelte er in den letzten vier Rennen Punkte und wurde WM-Vierzehnter. 1984 wechselte er zu Renault, wurde in Belgien und Großbritannien jeweils Zweiter, stand insgesamt viermal auf dem Podium und beendete die WM auf Rang sieben. Außerdem wurde er mit der Hawthorn Memorial Trophy ausgezeichnet, was ihm 1988 erneut gelang.
Renault zog sich Ende 1985 aus der Formel 1 zurück. 1986 kam Warwick bei Brabham ins Cockpit, nachdem Elio de Angelis im Mai bei einem Testunfall ums Leben gekommen war. Da sich keine Grands Prix mit seinen Sportwagen-Terminen überschnitten, konnte er beide Meisterschaften bestreiten. Von 1987 bis 1989 fuhr er für Arrows und wurde 1988 WM-Achter, mit Platz vier in Monza als bestem Rennergebnis des Jahres. Beim Großen Preis von Kanada 1989 führte er im Regen, schied aber als Zweiter in Runde 40 mit Motorschaden aus. 1990 fuhr er für Lotus und holte drei Punkte. Nach zwei Saisons ohne Formel 1 kehrte er 1993 bei Footwork zurück, bestritt die gesamte Saison und wurde WM-Sechzehnter. Insgesamt startete er zu 147 Rennen, ein Sieg gelang ihm nicht.
Im Sportwagensport fuhr Warwick 1986 und 1991 für Jaguar. 1992 gewann er mit Peugeot die Sportwagen-Weltmeisterschaft und die 24 Stunden von Le Mans. 1995 trat er in der britischen Tourenwagenmeisterschaft für Alfa Romeo an, 1998 gewann er dort für Vauxhall ein Regenrennen in Knockhill. Später fuhr er 2005 und 2006 in der Grand Prix Masters für ehemalige Formel-1-Piloten, war 2010 und 2011 als vierter Steward bei Grands Prix tätig und wurde Präsident des British Racing Drivers Club als Nachfolger von Damon Hill.
Quelle: Wikipedia, „Derek Warwick“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1984: Siege 0 · Podien 4 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1993
WAR : SUZStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.