Biografie
Aguri Suzuki wurde am 8. September 1960 in Tokio geboren. Mit zwölf Jahren begann er 1972 mit dem Kartsport und wurde 1978 und 1981 japanischer Kart-Meister. 1979 debütierte er in der japanischen Formel 3, in der er 1983 Zweiter wurde. 1986 gewann er mit dem Nissan-Werksteam den japanischen Tourenwagen-Titel und nahm an den 24 Stunden von Le Mans teil. 1987 wurde er Vizemeister der japanischen Formel 3000, 1988 holte er im March-Yamaha mit drei Siegen den Titel.
1988 fuhr Suzuki in der Formel 3000 in Europa für Footwork, bevor er am 30. Oktober bei seinem Heimrennen in Japan sein Debüt in der Formel 1 gab. Im Larrousse-Lola vertrat er Yannick Dalmas. 1989 fuhr er für Zakspeed, scheiterte aber bei allen 16 Rennen in der Vorqualifikation. 1990 kehrte er in den Lola zurück, bestritt alle 16 Rennen und wurde Zwölfter der Weltmeisterschaft. Beim Großen Preis von Japan in Suzuka wurde er Dritter und stand als erster asiatischer Fahrer in der Formel 1 auf dem Podium. 1991 kam er auf zwölf Starts und Rang 18 in der WM.
1992 und 1993 fuhr Suzuki für Footwork, zunächst an der Seite von Michele Alboreto, danach neben Derek Warwick. 1994 bestritt er ein Rennen für Jordan. 1995 teilte er sich bei Ligier das Cockpit mit Martin Brundle und startete bei fünf von sechs Meldungen. Nach einem schweren Unfall im Training zum Großen Preis von Japan 1995 trat er dort nicht an und erklärte seinen Rücktritt. Insgesamt kam er auf 88 Meldungen und 65 Starts, sein Podium in Suzuka blieb sein einziges.
Danach fuhr Suzuki in der japanischen GT-Meisterschaft und war dort Rennsieger. 1998 wurde er Gesamtdritter bei den 24 Stunden von Le Mans. Als Teambesitzer gründete er gemeinsam mit Autobacs das Team ARTA, das hauptsächlich in der Super GT startete und Titel in der GT500- und der GT300-Klasse gewann. Sein Team Super Aguri nahm von 2006 bis 2008 an der Formel 1 teil. 2007 holte Takuma Sato die ersten Punkte, und das Team wurde Neunter der Konstrukteurswertung. 2008 zog es sich nach vier Rennen zurück. Das von ihm gegründete Team Aguri fuhr von 2014 bis 2016 in der Formel E.
Quoten
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Saison für Saison
1990: Siege 0 · Podien 1 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1995
SUZ : PANStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.