Biografie
Daniil Kvyat wurde am 26. April 1994 in Ufa geboren und wuchs in Moskau auf. Mit zehn Jahren begann er, Kartrennen im Wettbewerb zu fahren, 2007 zog er nach Italien, um dort seine Laufbahn voranzutreiben. Nach Stationen in der Formel BMW, der Toyota Racing Series und der Formel Renault wurde er 2012 Meister der Formel Renault 2.0 Alps und Zweiter im Eurocup hinter Stoffel Vandoorne. 2013 gewann er in seinem ersten Jahr die GP3-Serie mit Arden.
2014 debütierte er für Toro Rosso in der Formel 1. Beim Großen Preis von Australien, seinem ersten Rennen, wurde er Neunter und war mit 19 Jahren der bis dahin jüngste Punktesammler der Formel-1-Geschichte. Er beendete die Saison als WM-Fünfzehnter. 2015 rückte er zu Red Bull auf und übernahm das Cockpit von Sebastian Vettel. Beim Großen Preis von Ungarn wurde er Zweiter und stand damit zum ersten Mal auf dem Podium. Die Saison schloss er als WM-Siebter mit 95 Punkten ab, drei Zähler vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo.
2016 wurde er in China Dritter. Nach einer Kollision mit Vettel beim Start des Großen Preises von Russland ersetzte ihn Max Verstappen ab dem Rennen in Spanien, und Kvyat fuhr wieder für Toro Rosso. Dort blieb er 2017. Vor dem Großen Preis von Malaysia wurde er durch Pierre Gasly ersetzt, kehrte zum Rennen in den USA zurück und wurde danach aus dem Red-Bull-Förderprogramm entlassen. 2018 war er für Ferrari tätig, vor allem im Simulator.
2019 kehrte er zu Toro Rosso zurück und wurde beim vom Regen geprägten Großen Preis von Deutschland Dritter. Es war sein dritter Podiumsplatz und der erste des Teams seit dem Sieg beim Großen Preis von Italien 2008. Er beendete das Jahr als WM-Dreizehnter. 2020 fuhr er für AlphaTauri, wurde beim Großen Preis der Emilia-Romagna Vierter und schloss die Saison als Vierzehnter ab. Für 2021 übernahm Yuki Tsunoda sein Cockpit. Insgesamt bestritt er 110 Rennen ohne Sieg und kam auf drei Podiumsplätze.
Nach der Formel 1 war Kvyat 2021 Ersatzfahrer von Alpine. Sein geplanter Start in der Langstrecken-WM 2022 mit G-Drive platzte, weil das Team sich zurückzog. 2023 wurde er mit Prema bei seinem WEC-Debüt in Sebring in der LMP2-Klasse Dritter. 2024 fuhr er für Lamborghini in der Hypercar-Klasse, 2025 bestritt er vier IMSA-Langstreckenrennen, mit einem vierten Platz beim Petit Le Mans als bestem Ergebnis. 2026 gab er sein Debüt in der Super GT, in der GT300-Klasse für JLOC.
Quoten
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Saison für Saison
2019: Siege 0 · Podien 1 · Starts 21
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2020
KVY : GASStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.