Biografie
Tiago Monteiro wurde am 24. Juli 1976 in Porto geboren. Sein Vater brachte ihn zum Rennsport. 1997 startete er im französischen Porsche Carrera Cup, gewann dort die B-Klasse und wurde als bester Neuling ausgezeichnet. Danach fuhr er in der französischen Formel 3, wurde 1998 Zwölfter und 1999 Sechster, in den Jahren 2000 und 2001 jeweils Vizemeister. 1999 kam er bei den 24 Stunden von Le Mans auf Gesamtrang 17 und Platz sechs in der GT2-Klasse. 2002 fuhr er für Super Nova in der Internationalen Formel 3000 und wurde Zwölfter. Im selben Jahr testete er in Barcelona erstmals ein Formel-1-Auto von Renault. 2003 folgte die Champ-Car-Serie mit Fittipaldi Dingman Racing, wo er Gesamtrang 15 belegte. 2004 war er Testfahrer bei Minardi und wurde mit Carlin Motorsport Zweiter der World Series by Nissan hinter Heikki Kovalainen.
2005 debütierte Monteiro in der Formel 1 bei Jordan, mit Narain Karthikeyan als Teamkollegen. Er bestritt alle 19 Rennen und wurde Sechzehnter der Weltmeisterschaft. Beim Großen Preis der USA zogen sich wegen Sicherheitsbedenken bei den Reifen alle Teams mit Michelin-Reifen vor dem Start zurück, sodass nur sechs Autos antraten. Monteiro wurde Dritter und war damit der erste Portugiese auf einem Formel-1-Podium. Es blieb sein einziges. Insgesamt sammelte er sieben WM-Punkte.
2006 blieb er beim Team, das nun unter dem Namen Midland antrat, und fuhr an der Seite von Christijan Albers. Das Auto holte in der gesamten Saison keine Punkte. Monteiros bestes Ergebnis war Platz neun beim Großen Preis von Ungarn. In 18 Rennen reichte es für Rang 21 der Gesamtwertung. Für 2007 setzte das nun als Spyker startende Team auf Adrian Sutil, und Monteiro blieb ohne Formel-1-Cockpit. Er kam auf 37 Starts, ohne Sieg und ohne Pole-Position.
Ab 2007 fuhr Monteiro in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft, zunächst für SEAT. 2008 gewann er in Puebla und in Estoril, 2010 wurde er mit Siegen in Portimão und Valencia Gesamtfünfter. Ab 2012 fuhr er für Honda, half dem Hersteller 2013 zum Markentitel und wurde 2016 Gesamtdritter. 2017 führte er nach zwölf Rennen die Wertung an, als ein Unfall bei Testfahrten in Barcelona seine Saison beendete. 2019 bestritt er wieder eine volle Saison, nun im Tourenwagen-Weltcup WTCR, und gewann das Heimrennen in Portugal. Im selben Jahr und 2020 siegte er beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in der TCR-Klasse. Bis zum Ende der Serie 2022 blieb er dabei. Sein Sohn Noah ist ebenfalls Rennfahrer.
Quelle: Wikipedia, „Tiago Monteiro“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2005: Siege 0 · Podien 1 · Starts 19
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2006
MON : ALBStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.