Biografie
Roy Salvadori wurde am 12. Mai 1922 im britischen Dovercourt geboren, seine Eltern waren italienischer Abstammung. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er 1946 mit Rennen bei kleineren Veranstaltungen. 1947 setzte er einen Alfa Romeo P3 ein, der zuvor Tazio Nuvolari gehört hatte, und wurde damit beim Grand Prix des Frontières Fünfter. Danach entschied er sich für eine Laufbahn als Berufsrennfahrer. Seine Siege auf Flugplatzkursen wie Silverstone und Snetterton brachten ihm den Beinamen „King of the Airfields“ (König der Flugplätze) ein.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft debütierte er 1952 beim britischen Grand Prix in einem Ferrari 500 für G. Caprara und wurde Achter. 1953 fuhr er für Connaught. Von 1954 bis 1956 pilotierte er einen Maserati 250F, den überwiegend das Team Gilby Engineering einsetzte. 1957 startete er für BRM, Cooper und Vanwall. 1958 war er Teamkollege von Jack Brabham bei Cooper und wurde WM-Vierter. In diesem Jahr fuhr er beim britischen Grand Prix auf Rang drei und beim Grand Prix von Deutschland auf Rang zwei. Das waren seine beiden Podestplätze in der WM.
1959 und 1960 trat er für Aston Martin und mit einem privat eingesetzten Cooper an. 1961 fuhr er für Cooper. Beim Grand Prix der USA lag er auf Rang zwei, als sein Motor ausfiel. 1962 saß er in einem Lola, es war seine letzte Formel-1-Saison. Er kam auf 47 Starts, ohne ein WM-Rennen zu gewinnen. Siege in Rennen außerhalb der Weltmeisterschaft gelangen ihm in Australien, Neuseeland und England.
Bei den Sportwagen gewann er 1959 mit Carroll Shelby auf Aston Martin das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1960 wurde er dort mit Jim Clark Dritter. 1962 belegte er mit Briggs Cunningham auf einem Jaguar E-Type den vierten Gesamtrang und gewann die Klasse. Anfang 1965 beendete er seine Laufbahn als Fahrer. 1966 und 1967 leitete er das Cooper-Team als Teammanager. Salvadori lebte später in Monaco und starb dort am 3. Juni 2012 im Alter von 90 Jahren.
Quelle: Wikipedia, „Roy Salvadori“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1958: Siege 0 · Podien 2 · Starts 9
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1962
SAL : SURStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.