Biografie
Maurício Gugelmin wurde 1963 in Joinville in Brasilien geboren. Als Kind begann er mit dem Kartsport und gewann regionale und nationale Titel. 1982 ging er nach Großbritannien und wurde dort in seinem ersten Jahr Meister der britischen Formel Ford 1600. 1984 gewann er die europäische Formel-Ford-Serie, 1985 die britische Formel-3-Meisterschaft mit West Surrey Racing und das Rennen in Macau. Danach fuhr er zwei Jahre in der Internationalen Formel 3000 und gewann 1987 im Ralt-Werksteam in Silverstone.
1988 debütierte er für March in der Formel 1, bei seinem Heimrennen in Brasilien. Teamkollege war Ivan Capelli. Nach mehreren technischen Ausfällen zu Saisonbeginn wurde er beim Großen Preis von Großbritannien Vierter und in Ungarn Fünfter. Er beendete das Jahr auf Platz 13 der Weltmeisterschaft, seiner besten Platzierung. 1989 gelang ihm beim Saisonauftakt in Brasilien mit Platz drei der einzige Podiumsplatz seiner Formel-1-Laufbahn. Beim Großen Preis von Frankreich geriet er in einen Startunfall mit Überschlag. Das Rennen wurde unterbrochen, er startete von der Boxengasse neu und fuhr die schnellste Rennrunde, die einzige seiner Karriere.
1990 fuhr das Team als Leyton House. Gugelmin kam bei 16 Meldungen nur auf 11 Starts, weil er sich mehrfach nicht qualifizierte. In Frankreich lagen Capelli und er ohne Reifenwechsel zeitweise auf den Plätzen eins und zwei, er schied jedoch mit Motorproblemen aus. In Belgien wurde er Sechster und holte einen WM-Punkt. 1991 blieb er mit dem Leyton House ohne WM-Punkte, drei siebte Plätze waren seine besten Ergebnisse. 1992 wechselte er zu Jordan, punktete auch dort nicht und verließ die Formel 1 am Saisonende. Insgesamt kam er auf 74 Starts.
Von 1993 bis 2001 fuhr Gugelmin in der CART-Serie. In 147 Rennen stand er achtmal auf dem Podium und gewann 1997 in Vancouver. In jenem Jahr wurde er Gesamtvierter, seine beste Platzierung in der Gesamtwertung der Serie. Beim Indianapolis 500 1995 wurde er Sechster. Im Qualifying in Kalifornien fuhr er 1997 mit 240,942 mph (387,759 km/h) die schnellste Runde, die bis dahin auf einer geschlossenen Rennstrecke gefahren worden war; erst 2000 übertraf Gil de Ferran den Wert. 2000 war er Vorsitzender der Fahrervereinigung der Serie, 2001 stand er in Cleveland auf der Pole-Position. Nach der Saison 2001 beendete er seine Rennfahrerlaufbahn.
Quelle: Wikipedia, „Maurício Gugelmin“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1989: Siege 0 · Podien 1 · Starts 15
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1992
GUG : MODStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.