Biografie
Stefano Modena wurde am 12. Mai 1963 in Modena geboren und begann im Kartsport. 1978 gewann er den Junioren-Weltcup, 1983 und 1984 wurde er Europameister der Senioren. 1985 wechselte er in die italienische Formel 3, 1986 gewann er dort drei Rennen und wurde Gesamtvierter. 1987 holte er mit Onyx den Titel in der Internationalen Formel 3000 und gewann dabei drei Läufe.
Sein Formel-1-Debüt gab er beim Saisonfinale 1987 in Australien für Brabham und qualifizierte sich als 15. 1988 fuhr er für das neue Team EuroBrun, dessen Auto mit Ford-Cosworth-Motor nicht konkurrenzfähig war. Er startete in zehn von 16 gemeldeten Rennen. 1989 kehrte er zu Brabham zurück, das nach einer Pause wieder am Start war. Mit dem Judd-V8 stand er achtmal in den ersten zehn der Startaufstellung und wurde in Monaco Dritter, sein erster von zwei Podestplätzen. Er beendete das Jahr auf WM-Rang 16. 1990 wurde er zum Auftakt in den USA Fünfter und lag am Ende erneut auf Rang 16.
1991 wechselte er zu Tyrrell, wo er Jean Alesi ersetzte, der zu Ferrari ging. Er wurde Vierter in Phoenix, lag in Imola auf Rang drei, bis ein Getriebeschaden ihn stoppte, und stand in Monaco neben Ayrton Senna in der ersten Startreihe, ehe ein Motorschaden sein Rennen beendete. In Kanada wurde er Zweiter, nachdem Nigel Mansell in der letzten Runde ausgefallen war. In Japan kam er als Sechster in die Punkte. Mit WM-Rang acht erreichte er seine beste WM-Platzierung. 1992 fuhr er für Jordan mit Yamaha-V12-Motor. Er verpasste viermal die Qualifikation, startete in zwölf von 16 Rennen und holte den einzigen Punkt des Teams im Finale in Australien. Für 1993 fand er kein Cockpit in der Formel 1.
Insgesamt kam er auf 81 Meldungen und 70 Starts mit zwei Podestplätzen. Von 1993 bis 1999 fuhr er für Alfa Romeo in italienischen und deutschen Tourenwagenserien, 2000 für Opel, dann beendete er seine Rennfahrerlaufbahn. 2003 begann er, für Bridgestone Reifen zu testen.
Quelle: Wikipedia, „Stefano Modena“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1991: Siege 0 · Podien 1 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1992
MOD : GUGStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.