Biografie
Mark Blundell wurde am 8. April 1966 in London geboren. Mit 14 Jahren fuhr er Motocross-Rennen, mit 17 wechselte er in die Formel Ford. 1986 gewann er den Europameistertitel in der Formel Ford 2000. 1987 ging er in die Formel 3000 und wurde 1988 mit dem Werksteam von Lola Sechster der Gesamtwertung. 1989 fuhr er als Werksfahrer für Nissan Sportwagen. 1990 stellte er in Le Mans auf einem Nissan R90CK die Pole-Position auf und war damit der jüngste Fahrer mit einer Pole-Position bei diesem Rennen.
1991 debütierte Blundell in der Formel 1 bei Brabham und wurde in Belgien Sechster. Er beendete die Saison auf WM-Rang 18 und blieb nebenbei Testfahrer bei Williams. 1992 hatte er kein Renncockpit, war Testfahrer bei McLaren und gewann mit Peugeot die 24 Stunden von Le Mans. 1993 kehrte er bei Ligier in die Formel 1 zurück, stand in Südafrika und Deutschland auf dem Podium und wurde WM-Zehnter. 1994 fuhr er für Tyrrell, wurde Zwölfter der WM und holte in Spanien das letzte Podium des Teams. 1995 war er bei McLaren Teamkollege von Mika Häkkinen, kam fünfmal in die Punkte und wurde erneut Zehnter der WM. Es war seine letzte Formel-1-Saison. Insgesamt kam er auf 61 Starts und drei Podestplätze, Siege und Pole-Positions gelang ihm nicht.
Von 1996 bis 2000 fuhr Blundell in der CART-Serie. Er startete 1996 bei PacWest und fuhr dort auch in seiner letzten Saison 2000. 1997 gewann er in Portland mit 0,027 Sekunden Vorsprung vor Gil de Ferran, dazu Rennen in Toronto und Fontana, und wurde Sechster der Meisterschaft. Die Zeitschrift Autosport wählte ihn in diesem Jahr zum britischen Fahrer des Jahres.
Danach konzentrierte er sich wieder auf Sportwagen. 2003 wurde er mit Bentley zusammen mit Johnny Herbert und David Brabham Zweiter in Le Mans und Dritter in Sebring. Von 2002 bis 2008 arbeitete er als Analyst für den britischen Sender ITV. 2019 kehrte er in der British Touring Car Championship für Trade Price Cars an den Start zurück.
Quelle: Wikipedia, „Mark Blundell“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1993: Siege 0 · Podien 2 · Starts 16
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1995
BLU : HAKStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.