Biografie
Louis Rosier wurde am 5. November 1905 in Chapdes-Beaufort im Département Puy-de-Dôme geboren. Der Franzose fuhr schon vor Beginn der Formel-1-Weltmeisterschaft Rennen mit Talbot. 1948 wurde er beim RAC International Grand Prix in Silverstone Vierter, 1949 gewann er einen Internationalen Grand Prix in Spa-Francorchamps. Zwischen 1938 und 1956 nahm er an neun Ausgaben des 24-Stunden-Rennens von Le Mans teil.
Von 1950 bis 1956 bestritt Rosier 38 Weltmeisterschaftsrennen. Er blieb ohne Sieg und ohne Pole-Position, stand aber zweimal auf dem Podium: 1950 mit Talbot-Lago nacheinander beim Grand Prix der Schweiz und beim Grand Prix von Belgien. In diesem Jahr wurde er WM-Vierter, 1951 belegte er mit Talbot-Lago den zwölften Rang. Von 1952 bis 1954 fuhr er Ferrari, 1954 zusätzlich Maserati, in den Jahren 1955 und 1956 Maserati. Er meldete Autos auch unter dem Banner seines eigenen Teams Écurie Rosier. 1956 beendete er die Saison auf Platz 19 der Gesamtwertung.
Im Sportwagenbereich gewann Rosier 1950 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf Talbot-Lago, gemeinsam mit seinem Sohn Jean-Louis, der nur zwei Runden am Steuer saß. 1953 siegte er im Ferrari beim Grand Prix d'Albi. Sein Team Écurie Rosier setzte in den 1950er-Jahren auch Fahrer wie Louis Chiron, Maurice Trintignant und Robert Manzon in der Formel 1 ein. Außerdem gehörte er zu den Initiatoren einer Rennstrecke bei Clermont-Ferrand, die 1958 als Circuit de Charade Louis Rosier eröffnet wurde. Nach einem Unfall bei einem Sportwagenrennen in Montlhéry starb er im Oktober 1956.
Quoten
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Saison für Saison
1950: Siege 0 · Podien 2 · Starts 6
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.