Biografie
Kevin Magnussen wurde am 5. Oktober 1992 in Roskilde geboren. Sein Vater Jan Magnussen war ebenfalls Formel-1-Fahrer. Nach dem Kartsport wechselte er 2008 in den Formelsport und gewann die dänische Formel Ford. 2009 wurde er in der Formel Renault 2.0 NEC Vizemeister hinter António Félix da Costa, 2010 belegte er in der deutschen Formel 3 den dritten Platz und gewann die Rookie-Wertung. 2011 wurde er in der britischen Formel 3 mit Carlin und sieben Siegen Zweiter hinter seinem Teamkollegen Felipe Nasr. In der Formel Renault 3.5 reichte es 2012 zu Rang sieben, 2013 gewann er mit DAMS den Titel, mit fünf Siegen und acht Pole-Positions. Von 2010 bis 2013 gehörte er dem McLaren Young Driver Programme an.
2014 debütierte er für McLaren in der Formel 1. Beim Auftakt in Australien startete er von Platz vier und kam als Dritter ins Ziel. Nach der Disqualifikation von Daniel Ricciardo wegen eines Kraftstoffverstoßes rückte er auf Rang zwei vor und war damit der erste Däne auf einem Formel-1-Podium. Die Saison beendete er als WM-Elfter. Für 2015 kam Fernando Alonso ins Team, Magnussen blieb Test- und Ersatzfahrer. Beim Saisonauftakt in Australien sprang er für Alonso ein, schied aber auf der Einführungsrunde mit einem Motorschaden aus und ging nicht an den Start. Ende 2015 trennte sich McLaren von ihm. 2016 fuhr er für Renault, wurde in Russland Siebter, das beste Ergebnis des Teams in jener Saison, und beendete das Jahr auf Rang 16 der Weltmeisterschaft.
Von 2017 bis 2020 fuhr er für Haas. 2017 wurde er Vierzehnter, mit einem siebten Platz in Aserbaidschan als bestem Resultat. 2018 gelang ihm mit Rang neun seine beste WM-Platzierung, dazu kamen fünfte Plätze in Bahrain und Österreich. 2019 wurde er Sechzehnter, 2020 Zwanzigster, mit dem ersten Punkt des Jahres durch Platz zehn in Ungarn. Ende 2020 verließ er das Team. 2021 fuhr er in der IMSA-Serie für Cadillac und gewann das Rennen in Detroit. Außerdem startete er mit High Class Racing gemeinsam mit seinem Vater bei den 24 Stunden von Le Mans und bestritt für Arrow McLaren ein IndyCar-Rennen in Road America.
2022 kehrte er zu Haas zurück und ersetzte Nikita Mazepin. Bei seinem Comeback in Bahrain wurde er Fünfter, in São Paulo fuhr er die erste Pole-Position der Teamgeschichte, nachdem eine Rotphase im Qualifying die Streckenbedingungen verschlechtert hatte. Er schloss das Jahr als WM-Dreizehnter ab, 2023 wurde er Neunzehnter und 2024 Fünfzehnter. Nach Strafpunkten beim Großen Preis von Italien 2024 wurde er für ein Rennen gesperrt, in Aserbaidschan fuhr Oliver Bearman für ihn. In Mexiko-Stadt wurde er noch Siebter. Seinen Abschied zum Saisonende hatte er vor dem Ungarn-Rennen angekündigt. Insgesamt kam er auf 185 Starts mit einem Podium und einer Pole-Position, aber ohne Sieg. Kein Fahrer hat mehr Rennen bestritten, ohne dabei eine Runde zu führen. 2025 wurde er BMW-Werksfahrer in der Langstrecken-WM, 2026 debütierte er in der NASCAR Cup Series in einem Chevrolet von Trackhouse Racing.
Quelle: Wikipedia, „Kevin Magnussen“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
2014: Siege 0 · Podien 1 · Starts 19
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2024
MAG : HULStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.