Biografie
Giancarlo Baghetti wurde am 25. Dezember 1934 in Mailand geboren. Er begann im Motorsport mit Serienwagen und wechselte 1958 in die Formel Junior. 1961 wählte ihn die Federazione Italiana Scuderie Automobilistiche (FISA), ein Zusammenschluss unabhängiger italienischer Teambesitzer, für einen von Ferrari bereitgestellten 156 aus. Mit diesem Auto sollten vielversprechende italienische Fahrer Erfahrung in Rennen außerhalb der WM sammeln. Baghetti gewann damit die Großen Preise von Syrakus und Neapel.
Sein WM-Debüt gab er beim Großen Preis von Frankreich 1961 in Reims und gewann das Rennen vor Dan Gurney im Porsche. Damit hatte er seine ersten drei Formel-1-Rennen gewonnen. Es blieb sein einziger Sieg und sein einziges Podium. Bei den Großen Preisen von Großbritannien und Italien schied er aus, in Monza fuhr er die schnellste Rennrunde. Er schloss die Saison als WM-Neunter ab.
1962 wechselte er ins Werksteam von Ferrari. Er wurde Vierter in den Niederlanden und Fünfter in Italien und beendete die Saison auf Rang 11. 1963 fuhr er für ATS und kam in fünf Starts nicht ins Ziel. 1964 trat er auf einem BRM der Scuderia Centro Sud an, sein bestes Ergebnis war Platz sieben in Österreich. Danach bestritt er nur noch je ein Rennen pro Jahr, jeweils den Großen Preis von Italien: 1965 für Brabham, 1966 auf einem Ferrari und 1967 für Lotus. Insgesamt kam er auf 21 Starts.
Außerhalb der Formel 1 gewann er 1966 mit Abarth die Klasse bis 1000 ccm der Tourenwagen-Europameisterschaft. Später arbeitete er als Journalist und Fotograf im Motorsport und im Modebereich. Baghetti starb am 27. November 1995.
Quelle: Wikipedia, „Giancarlo Baghetti“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1961: Siege 1 · Podien 1 · Starts 3
- 1R4 FrankreichReims-Gueuxvon Startplatz 12FerrariAnalyse →
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.