Biografie
Andrea de Cesaris wurde am 31. Mai 1959 in Rom geboren. Er gewann mehrere Kartmeisterschaften und stieg dann in die britische Formel 3 auf, wo er 1979 hinter Chico Serra Zweiter wurde. Es folgte die Formel 2 im Team Project 4 von Ron Dennis.
In der Formel 1 debütierte er 1980 bei Alfa Romeo in den letzten Saisonrennen in Kanada und den USA. 1981 fuhr er für McLaren und kam nur in sechs seiner 14 Rennen ins Ziel; er verunfallte in dieser Saison häufig. 1982 wechselte er wieder zu Alfa Romeo. In Long Beach stand er auf der Pole-Position und führte zeitweise das Rennen, verunfallte aber später. In Monaco stand er auf dem Podium. 1983 wurde er in Hockenheim und im Saisonfinale in Kyalami jeweils Zweiter und beendete die Weltmeisterschaft auf Platz acht. In Spa führte er lange, bis ein verpatzter Boxenstopp und ein Motorschaden ihn stoppten.
Bei Ligier fuhr er 1984 und 1985, 1985 wurde er in Monaco Vierter. Nach einem schweren Unfall beim Großen Preis von Österreich ersetzte ihn nach dem Rennen in Zandvoort Philippe Streiff. 1986 blieb er bei Minardi ohne Punkte. 1987 wurde er für Brabham in Spa Dritter, 1988 für Rial in Detroit Vierter. 1989 fuhr er für Dallara und wurde in Kanada Dritter, es war sein letztes Podium.
1991 fuhr er für Jordan, das in diesem Jahr seine erste Formel-1-Saison bestritt. Er wurde in Kanada und Mexiko Vierter, in Frankreich Sechster und in Deutschland Fünfter. In Spa lag er auf Rang zwei, bis der Motor versagte. Er wurde WM-Neunter, ebenso 1992 bei Tyrrell, wo ein vierter Platz in Japan sein bestes Resultat war. 1993 blieb er bei Tyrrell ohne Punkte. 1994 hatte er zunächst kein Cockpit, kehrte zum Großen Preis von San Marino zu Jordan zurück und wurde in Monaco Vierter. Danach ersetzte er bei Sauber den verletzten Karl Wendlinger. Sein letztes Rennen war der Europa-Grand-Prix 1994, bei dem er ausfiel.
Insgesamt startete de Cesaris zu 207 Rennen, holte fünf Podiumsplätze und eine Pole-Position, gewann aber keinen Grand Prix. Den Rekord für die meisten Rennen ohne Sieg hielt er, bis ihn Nico Hülkenberg 2024 übertraf. 2005 und 2006 fuhr er in der Grand-Prix-Masters-Serie für ehemalige Formel-1-Fahrer und wurde im ersten Rennen in Kyalami Vierter. Er starb am 5. Oktober 2014 bei einem Motorradunfall in Rom.
Quelle: Wikipedia, „Andrea de Cesaris“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1983: Siege 0 · Podien 2 · Starts 14
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1994
DEC : FREStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.