Biografie
Anton "Toni" Ulmen wurde am 25. Januar 1906 in Düsseldorf geboren. Seine Rennkarriere begann 1925 auf einer 250er Velocette. 1927 gewann er auf einer 350er Velocette das erste Rennen auf dem Nürburgring, 1929 die 350er-Klasse auf der Eilenriede bei Hannover. 1930 fuhr er bereits als Werksfahrer für NSU.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte er zum Automobilrennsport, zunächst mit einem BMW 328, später mit einem Veritas. Zwischen 1949 und 1952 wurde er viermal deutscher Meister in Sportwagen- und Formel-2-Rennen. In der Formel-1-Weltmeisterschaft startete er nur 1952, jeweils für Veritas. Sein Debüt gab er am 18. Mai beim Großen Preis der Schweiz und fiel mit einem Problem am Kraftstofftank aus. Beim Großen Preis von Deutschland erreichte er als Achter das Ziel. Das waren seine beiden WM-Rennen.
Nach 1952 trat er nur noch gelegentlich bei Autorennen an. 1953 wurde er mit Herman Roosdorp auf einem Jaguar D-Type Dritter beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. Später war er Präsident des Deutschen Motorsport Verbands und erhielt von Bundespräsident Theodor Heuss das Silberne Lorbeerblatt. Toni Ulmen starb am 4. November 1976.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.