Biografie
Stefan Bellof wurde am 20. November 1957 in Gießen geboren. Wie sein Bruder Georg begann er 1973 mit dem Kartsport und wurde 1980 Deutscher Kartmeister. Im selben Jahr gewann er die Formel-Ford-1600-Meisterschaft mit acht Siegen aus zwölf Rennen. 1981 fuhr er in der deutschen Formel 3, 1982 wechselte er zu Maurer Motorsport in die Formel 2. Dort gewann er auf Anhieb die BRDC International Trophy in Silverstone und danach auch das Rennen in Hockenheim. Die Saison beendete er als Gesamtvierter.
Im Sportwagenbereich fuhr Bellof ab 1983 für das Porsche-Werksteam, mit dem Porsche 956 und an der Seite von Derek Bell. Er gewann 1983 in Silverstone, Kyalami und Fuji. 1984 holte er den Titel in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und wurde zudem Meister in der Deutschen Rennsport Meisterschaft.
In der Formel 1 fuhr Bellof 1984 und 1985 für Tyrrell und kam auf 21 Starts. Beim verkürzten Großen Preis von Monaco 1984 startete er aus der letzten Reihe und kam im Regen den beiden Führenden immer näher, als das Rennen nach 31 Runden abgebrochen wurde. Alle Ergebnisse von 1984 wurden gestrichen, nachdem Tyrrell wegen Ballast in den Tanks aus der Weltmeisterschaft ausgeschlossen worden war. 1985 wurde er in Portugal Sechster und in Detroit Vierter, in Monaco scheiterte er an der Qualifikation. Sein letztes Formel-1-Rennen war der Große Preis der Niederlande. In der Weltmeisterschaft 1985 belegte er Platz 16.
Am 1. September 1985 starb Bellof beim 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps nach einer Kollision mit dem Porsche von Jacky Ickx. Der Nürburgring benannte 2013 den Streckenabschnitt Pflanzgarten III in Stefan-Bellof-S um.
Quelle: Wikipedia, „Stefan Bellof“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1985
BEL : BRUStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.