Sébastien
Bourdais
Rennen von 2008 bis 2009
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Sébastien Bourdais wurde am 28. Februar 1979 in Le Mans geboren. Sein Vater Patrick fuhr Rennen in Tourenwagen und Sportwagen sowie bei Bergrennen. Mit zehn Jahren begann Bourdais im Kartsport, 1995 wechselte er in den Formelsport. 1999 gewann er die französische Formel-3-Meisterschaft, 2002 die Internationale Formel 3000 mit zwei Punkten Vorsprung auf Giorgio Pantano.
2003 ging Bourdais zu Newman/Haas in die CART/Champ-Car-Serie in den USA. Im ersten Rennen in St. Petersburg stand er auf der Pole-Position, als erster Neuling seit Nigel Mansell. Er gewann in Brands Hatch und auf dem Lausitzring, wurde Vierter der Gesamtwertung und Rookie of the Year. Von 2004 bis 2007 gewann er vier Champ-Car-Titel in Folge. 2005 startete er erstmals beim Indianapolis 500 und wurde Zwölfter.
Nach mehreren Testfahrten für Toro Rosso wurde im August 2007 bekannt, dass er dort Vitantonio Liuzzi ersetzen und neben Sebastian Vettel fahren sollte. Sein Debüt gab er 2008 beim Großen Preis von Australien. Von Startplatz 17 kämpfte er sich bis auf Rang vier vor, schied drei Runden vor Schluss mit einem Motorproblem aus und wurde als Achter gewertet, nach der Disqualifikation von Rubens Barrichello als Siebter. In Belgien lag er zeitweise auf Rang drei und wurde Siebter. Die Saison 2008 schloss er als 17. der WM ab. 2009 war Sébastien Buemi sein Teamkollege. Bourdais punktete in Australien und Monaco, im Juli gab Toro Rosso seine Ablösung ab dem Großen Preis von Ungarn bekannt. Er kam auf 27 Starts und wurde 2009 WM-19.
Nach der Formel 1 fuhr Bourdais 2009 und 2010 in der Superleague Formula und von 2011 bis 2021 in der IndyCar-Serie. Dort siegte er unter anderem 2014 in Toronto, 2015 in Detroit und Milwaukee sowie 2017 und 2018 in St. Petersburg. Nach einem Unfall im Qualifying zum Indianapolis 500 2017 fiel er für einen Großteil der Saison aus und kehrte in Gateway zurück. Nach 2021 fuhr er nicht mehr in Vollzeit in der IndyCar-Serie.
Im Sportwagensport holte Bourdais 2007 und 2009 jeweils Platz zwei bei den 24 Stunden von Le Mans mit Peugeot und gewann 2016 mit Ford die GTE-Pro-Klasse. 2014 siegte er bei den 24 Stunden von Daytona, 2015 bei den 12 Stunden von Sebring. 2022 wurde er Werksfahrer von Cadillac.
Quelle: Wikipedia, „Sébastien Bourdais“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2009
BOU : BUEStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.