Biografie
Rolf Johann Stommelen wurde am 11. Juli 1943 in Siegen geboren. Im Sportwagensport gewann er mit Porsche 1967 die Targa Florio und 1968 das 24-Stunden-Rennen von Daytona. Im selben Jahr wurde er in Le Mans auf einem Porsche 908 Dritter. 1969 stellte er dort einen Porsche 917 auf die Pole-Position und fuhr als erster Fahrer auf der Mulsanne-Geraden über 350 km/h.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft stand Stommelen 1969 bei einem Rennen für Lotus am Start. 1970 fuhr er für Brabham, startete bei zehn von 13 Meldungen und wurde WM-Elfter, sein bestes Gesamtergebnis. 1971 folgte Surtees (Rang 19), 1972 Eifelland, 1973 wieder Brabham, 1974 Lola. 1975 saß er in Autos von Hill und Lola, 1976 bei Brabham und Hesketh und wurde erneut 19. der Gesamtwertung. 1978 fuhr er für Arrows seine letzte Saison. Insgesamt kam er auf 54 Starts und ein Podium, Siege und Pole-Positions gelangen ihm nicht.
Beim Großen Preis von Spanien 1975 in Barcelona brach an seinem Hill GH1 der Heckflügel, das Auto flog in den Zuschauerbereich. Fünf Zuschauer kamen ums Leben, Stommelen wurde verletzt.
Nach seiner Genesung gewann er für Alfa Romeo Rennen und siegte noch dreimal in Daytona, 1978, 1980 und 1982. 1976 bestritt er auf dem Nürburgring das erste Rennen des Porsche 936 und wurde Zweiter. 1977 gewann er mit einem Porsche 935 von Gelo Racing die Deutsche Rennsport Meisterschaft. In Le Mans 1978 fuhr er den Porsche 935 "Moby Dick" und war der Schnellste auf der Mulsanne-Geraden. In den 1980er Jahren fuhr er unter anderem den Kremer CK5, den Lancia LC1 und den Porsche 956.
Am 24. April 1983 verunglückte Stommelen bei einem Rennen der IMSA GT Meisterschaft in Riverside tödlich. Er hatte den Porsche 935 von Derek Bell übernommen und lag auf Rang zwei, als der Heckflügel wegen eines technischen Defekts brach.
Quelle: Wikipedia, „Rolf Stommelen“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1970: Siege 0 · Podien 1 · Starts 10
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1978
STO : PATStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.