Biografie
Roberto Merhi wurde am 22. März 1991 in Castellón de la Plana geboren. Nach Einsätzen in der Formel Renault 2007 und 2008 wechselte er 2009 in die Formel-3-Euroserie. Dort wurde er zunächst Siebter und 2010 mit Mücke Motorsport Fünfter. 2011 gewann er mit Prema den Titel, mit elf Siegen und 20 Platzierungen unter den ersten Drei. Danach fuhr er zwei Jahre DTM: 2012 blieb er für Persson Motorsport ohne Punkte, 2013 fuhr er für HWA. Im letzten Rennen dieser Saison wurde er Zweiter und beendete die Gesamtwertung auf Rang 15. 2014 belegte er in der Formel Renault 3.5 mit Zeta Corse Platz drei. In Ungarn gewann er bei Regen mit 29 Sekunden Vorsprung.
Im Freien Training zum Großen Preis von Italien 2014 saß Merhi erstmals in einem Formel-1-Auto, damals für Caterham. 2015 bekam er ein Cockpit bei Marussia. Das Team trat in Australien nicht an, in Malaysia durfte Merhi trotz verpasster 107-Prozent-Marke starten und wurde 15. In Monaco kam er als 16. erstmals vor seinem Teamkollegen Will Stevens ins Ziel. In Kanada schied er mit einem Antriebswellenschaden aus, es blieb sein einziger Ausfall in der Formel 1. In Großbritannien wurde er Zwölfter, das beste Teamergebnis des Jahres. In fünf der letzten sieben Rennen fuhr Alexander Rossi für Marussia, nur in Russland und Abu Dhabi saß wieder Merhi im Auto. In Russland wurde er 13. Die Saison schloss er auf Rang 19 der Fahrerwertung ab.
Nach der Formel 1 fuhr Merhi in vielen Serien. 2016 startete er in der LMP2-Klasse der Langstrecken-WM und wurde in Spa Dritter seiner Klasse. Bei seinem Le-Mans-Debüt fuhr er die schnellste Runde. 2017 bestritt er einzelne Rennwochenenden der Formel 2. 2018 begann er die Saison mit einem Stammcockpit bei MP Motorsport, verließ das Team aber vor dem Rennwochenende in Belgien. In der LMP2-Klasse der Asian Le Mans Series 2019-20 holte er drei Podien und wurde Dritter der Meisterschaft. 2021 wurde er in der S5000 Tasman Series mit einem Sieg Vizemeister. 2022 kehrte er für einzelne Rennwochenenden in die Formel 2 zurück und wurde in Österreich im Hauptrennen Dritter. 2023 fuhr er ab dem ePrix in Jakarta für Mahindra in der Formel E.
Quelle: Wikipedia, „Roberto Merhi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2015
MER : STEStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.