Biografie
Raymond Sommer wurde 1906 in Mouzon in Frankreich geboren. Ab 1931 ging er bei Rennen an den Start, zunächst mit einem privat eingesetzten Chrysler Imperial. 1932 gewann er die 24 Stunden von Le Mans, obwohl sein Teamkollege Luigi Chinetti ausgeschieden war und er über 20 Stunden allein am Steuer saß. 1933 gelang ihm im Alfa Romeo an der Seite von Tazio Nuvolari der zweite Sieg in Le Mans. Danach kam er dort nie mehr ins Ziel, führte aber bis 1938 in jedem Rennen zeitweise das Feld.
In den Grandes Épreuves fuhr Sommer regelmäßig unter die ersten Zehn, gewann aber keinen Lauf. 1936 siegte er mit Jean-Pierre Wimille beim Großen Preis von Frankreich, der in jenem Jahr als Sportwagenrennen ausgetragen wurde, sowie mit Francesco Severi bei den 24 Stunden von Spa. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann er 1946 den René-Le-Bègue-Pokal in Saint-Cloud und 1947 den Grand Prix von Turin, den ersten Grand-Prix-Sieg für Enzo Ferrari als eigenständigen Konstrukteur. 1948 wechselte er zu einem privat eingesetzten Talbot-Lago.
In der ersten Formel-1-Weltmeisterschaft 1950 bestritt Sommer fünf Rennen, zwei für Ferrari und drei in einem privat gemeldeten Talbot-Lago. Beim Großen Preis von Monaco, dem zweiten WM-Lauf, wurde er Vierter und beendete die Saison auf Rang 14 der Fahrerwertung. Im Juli 1950 gewann er den Grand Prix Circuit du Lac in Aix-les-Bains im Ferrari 166. Am 10. September 1950 verunglückte er bei einem Rennen in Cadours tödlich, als sich sein Cooper überschlug.
Quelle: Wikipedia, „Raymond Sommer“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1950
SOM : VILStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.