Biografie
Olivier Grouillard wurde am 2. September 1958 in Fenouillet in der Haute-Garonne geboren. Mit 14 Jahren begann er mit dem Kartsport. 1982 gewann er den Titel in der Formel Renault, 1984 wurde er Meister der französischen Formel 3. Von 1985 bis 1988 fuhr er in der Internationalen Formel 3000 und gewann dort zwei Rennen.
1989 kam er zu Ligier und wurde Teamkollege von René Arnoux. Beim Heim-Grand-Prix in Frankreich fuhr er von Startplatz 17 auf Rang sechs und holte damit seinen einzigen WM-Punkt. Er beendete die Saison als 26. der Gesamtwertung, das war seine beste WM-Platzierung. 1990 wechselte er zu Osella, wo er zur Vorqualifikation antreten musste und von 16 Meldungen nur neun Rennen bestritt. 1991 blieb er beim in Fondmetal umbenannten Team. In Mexiko qualifizierte er sich als Zehnter, seine beste Qualifikation des Jahres. Nach dem Grand Prix von Portugal wechselte er zu AGS, das sich auflöste, bevor die Rennen in Japan und Australien stattfanden. Von 14 Meldungen führten nur vier zu einem Start.
1992 fuhr Grouillard für Tyrrell an der Seite von Andrea de Cesaris und startete bei allen 16 Rennen. Er sah in San Marino, Kanada, Frankreich und Großbritannien die Zielflagge. Nach der Saison fand er kein Cockpit für 1993 mehr. Insgesamt war er für 62 Rennen gemeldet, 41 Mal ging er an den Start.
1993 trat er in der CART-Serie an, verpasste aber die Qualifikation zum Indianapolis 500. Ab 1994 fuhr er Sportwagenrennen, darunter die BPR-Serie, die FIA-GT-Meisterschaft und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1995 wurde er dort mit einem McLaren F1 GTR Fünfter, 2000 Vierter. Seine Karriere endete 2001.
Quelle: Wikipedia, „Olivier Grouillard“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1992
GRO : DECStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.