Biografie
Michael Henderson Spence wurde am 30. Dezember 1936 in Purley in Surrey geboren. Im Motorsport begann er mit dem Turner seines Vaters und einem AC Ace, 1960 wechselte er in die Formel Junior. 1961 fuhr er einen Emeryson bei zwei Formel-1-Rennen außerhalb der Weltmeisterschaft und wurde bei der Lewis-Evans Trophy in Brands Hatch Zweiter. 1963 gehörte er dem Lotus-Werksteam in der Formel Junior an.
Sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft gab er 1963 beim Großen Preis von Italien, wo er den verletzten Trevor Taylor in einem Lotus 25 vertrat und als 13. gewertet wurde. 1964 rückte er nach dem Unfall von Peter Arundell ins Lotus-Team nach. Mit einem sechsten Platz in Italien und einem vierten in Mexiko wurde er WM-Zwölfter. 1965 blieb er bei Lotus, gewann das Race of Champions in Brands Hatch und wurde WM-Achter. Beim Saisonfinale in Mexiko wurde er Dritter, das blieb sein einziger Podestplatz in der Weltmeisterschaft.
1966 gewann er zunächst ein Rennen außerhalb der WM in Südafrika. Dann holte Colin Chapman Arundell zurück ins Team, und Spence fuhr für das Privatteam Reg Parnell Racing einen Lotus mit BRM-Motor. Er wurde Fünfter in den Niederlanden und in Italien. 1967 folgte er bei BRM auf Graham Hill, punktete in fünf Rennen und wurde WM-Zehnter. Beim Auftakt 1968 in Südafrika schied er aus. Insgesamt bestritt er 36 Grands Prix, ohne einen Sieg oder eine Pole-Position.
Im Sportwagenbereich fuhr er 1967 für Chaparral an der Seite von Phil Hill und gewann das BOAC 500 in Brands Hatch. 1968 fuhr er für Alan Mann Racing den Ford P68. Nach dem Tod von Jim Clark holte Chapman ihn für das Indianapolis 500 zurück ins Lotus-Team. Am 7. Mai 1968 verunglückte Spence im Training auf dem Indianapolis Motor Speedway in einem Lotus 56 mit Gasturbine und starb am selben Abend.
Quoten
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Saison für Saison
1965: Siege 0 · Podien 1 · Starts 9
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.