Biografie
Michael Andretti wurde am 5. Oktober 1962 in Bethlehem, Pennsylvania, geboren. Sein Vater Mario Andretti war Rennfahrer und wurde 1978 Formel-1-Weltmeister. Michael fuhr zunächst Kart und gewann in acht Jahren 50 von 75 Rennen. 1981 holte er den Titel in der Formel Ford der Northeast Division des SCCA, 1982 die US-Meisterschaft der Formel Super Vee.
1983 debütierte er in der CART-Serie bei Kraco. 1984 wurde er Gesamtsiebter und teilte sich beim Indianapolis 500, wo er Fünfter wurde, die Auszeichnung als bester Neuling mit Roberto Guerrero. 1986 gelang ihm in Long Beach der erste Sieg. 1987 wurde er Zweiter hinter Bobby Rahal, ein Jahr zuvor war er ebenfalls Vizemeister. Ab 1989 fuhr er für Newman/Haas, vier Jahre lang mit seinem Vater als Teamkollegen. 1990 wurde er Vizemeister hinter Al Unser Jr., 1991 gewann er mit acht Siegen aus 17 Rennen den CART-Titel. 1992 verlor er die Meisterschaft mit vier Punkten Rückstand an Rahal.
1993 wechselte Andretti in die Formel 1 zu McLaren, wo Ayrton Senna sein Teamkollege war. Die Saison begann mit Unfällen in Südafrika und Brasilien. In Spanien wurde er Fünfter, insgesamt kam er dreimal in die Punkte. Beim Großen Preis von Italien in Monza erreichte er als Dritter sein einziges Podium. Es war sein letztes Rennen: Drei Rennen vor Saisonende trennte er sich im gegenseitigen Einvernehmen vom Team. Aus 13 Starts ohne Sieg und ohne Pole-Position wurde er WM-Elfter.
1994 kehrte er zu CART zurück und gewann für Chip Ganassi gleich das erste Rennen in Surfers Paradise. 1996 wurde er Zweiter hinter Jimmy Vasser. Seine CART-Laufbahn endete 2002 mit dem 42. Sieg in Long Beach. Beim Indianapolis 500 startete er 16-mal, wurde 1991 Zweiter und führte insgesamt 431 Runden, ohne das Rennen zu gewinnen. 2007 fuhr er dort sein letztes Rennen. Später war er Besitzer des Teams Andretti Autosport, dessen Fahrer mehrere IndyCar-Titel und Siege beim Indianapolis 500 holten.
Quelle: Wikipedia, „Michael Andretti“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1993: Siege 0 · Podien 1 · Starts 13
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1993
AND : SENStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.