Biografie
Masten Gregory wurde am 29. Februar 1932 in Kansas City, Missouri, geboren und war unter dem Spitznamen "Kansas City Flash" bekannt. Sein erstes Rennen bestritt er im November 1952 in Caddo Mills, Texas, mit einem Allard, schied dort aber wegen eines Defekts an der Zylinderkopfdichtung aus. Seinen ersten Sieg feierte er schon im dritten Rennen in Stillwater, Oklahoma. Mit einem Jaguar gewann er danach mehrere Rennen in den USA. 1954 und 1955 fuhr er in Europa, meist auf Ferrari, und gewann 1954 die erste Nassau Trophy auf den Bahamas. 1957 siegte er beim 1000-km-Rennen von Buenos Aires.
Dieser Erfolg brachte ihm ein Cockpit beim Privatteam Scuderia Centro Sud, das einen Maserati 250F einsetzte. Bei seinem ersten WM-Lauf, dem Grand Prix von Monaco 1957, wurde er Dritter. Es war das erste Podium eines US-Amerikaners in einem Formel-1-Grand-Prix. Er beendete die Saison auf dem sechsten WM-Rang, seiner besten Platzierung. 1958 fuhr er weiter für Maserati. 1959 wechselte er zu Cooper, wurde Dritter in den Niederlanden und Zweiter in Portugal und beendete die Gesamtwertung als Neunter. Cooper gewann in diesem Jahr seinen ersten Konstrukteurstitel.
Von 1960 bis 1965 fuhr Gregory vor allem für unabhängige Teams, unter anderem in Wagen von Behra-Porsche, Lotus, Lola und zuletzt BRM. An die Resultate der Anfangsjahre kam er nicht mehr heran. Sein bestes Ergebnis in dieser Zeit war Platz sechs beim Grand Prix der USA 1962 in Watkins Glen auf einem Lotus 24 des Teams UDT Laystall. Insgesamt kam er auf 38 Starts und drei Podiumsplätze, einen Sieg feierte er nicht. Außerhalb der Weltmeisterschaft gewann er 1962 den Kanonloppet in Karlskoga.
Im Sportwagenrennsport holte er 1961 mit Lloyd Casner auf Maserati den Sieg beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring. 1965 gewann er zusammen mit Jochen Rindt auf einem Ferrari 250 LM des North American Racing Team das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im selben Jahr startete er auch beim Indianapolis 500, schied dort aber wegen eines Motorproblems aus. Mit Starts in Indianapolis, Le Mans und Monaco und dem Le-Mans-Sieg gehört er zu den Fahrern, die alle drei Rennen der Triple Crown bestritten und mindestens eines davon gewannen. Nach dem Le-Mans-Rennen 1972 beendete er seine Laufbahn. Gregory starb 1985. 2013 wurde er in die Motorsports Hall of Fame of America aufgenommen.
Quelle: Wikipedia, „Masten Gregory“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1959: Siege 0 · Podien 2 · Starts 6
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1965
GRE : BUSStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.