Biografie
Mark Donohue wurde am 18. März 1937 in Haddon Township im US-Bundesstaat New Jersey geboren und wuchs in Summit auf. An der Brown University studierte er Maschinenbau und machte 1959 seinen Abschluss. Mit 22 Jahren begann er noch als Student, mit seiner Corvette Rennen zu fahren. 1961 gewann er die nationale SCCA-Meisterschaft im Elva Courier. Ab 1966 fuhr er für Roger Penske.
Im Sportwagenbereich gewann Donohue 1967 im Lola T70 von Penske sechs der sieben Läufe der United States Road Racing Championship, an denen er teilnahm. 1968 siegte er im Chevrolet Camaro in zehn von 13 Rennen der Trans-Am-Serie. 1969 gewann er die 24 Stunden von Daytona und wurde beim Indianapolis 500 als bester Neuling ausgezeichnet. 1972 gewann er das Indianapolis 500 auf McLaren für Penske. An der Entwicklung des Porsche 917-30 für die Can-Am-Serie war er maßgeblich beteiligt, und 1975 fuhr er damit in Talladega einen Geschwindigkeitsweltrekord auf geschlossenem Kurs: 221,120 mph (355,858 km/h). 1973/74 wurde er erster Champion der IROC-Serie.
Sein Formel-1-Debüt gab Donohue am 19. September 1971 beim Großen Preis von Kanada in Mosport. Im McLaren wurde er Dritter und stand damit auf dem Podium. Er schloss die WM auf Platz 16 ab. Nach seinem angekündigten Rücktritt kehrte er zurück, als Penske ein eigenes Formel-1-Team gründete. 1974 bestritt er für Penske die letzten beiden Rennen: In Kanada wurde er Zwölfter, in den USA schied er aus. 1975 holte er in Schweden und Großbritannien jeweils Rang fünf. Der neue Penske PC1 bereitete Probleme, weshalb das Team mitten in der Saison auf den March 751 wechselte. Donohue beendete die WM auf Platz 15, seiner besten Platzierung. Insgesamt startete er zu 14 Grands Prix.
Im Training zum Großen Preis von Österreich 1975 verlor Donohue nach einem Reifenschaden die Kontrolle über seinen March. Er starb am 19. August 1975 an den Folgen des Unfalls. Seine Laufbahn hielt er im Buch The Unfair Advantage fest, das seinen technischen Ansatz bei der Abstimmung der Autos beschreibt. 1990 wurde er in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen. Sein Sohn David Donohue ist ebenfalls Rennfahrer.
Quoten
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Saison für Saison
1971: Siege 0 · Podien 1 · Starts 1
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.