Biografie
Manfred Winkelhock wurde am 6. Oktober 1951 in Waiblingen geboren. Er gewann 1976 den Volkswagen Scirocco Cup und fuhr ab 1978 in der Formel 2. 1979 startete er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in einem BMW M1, der von Andy Warhol gestaltet worden war, und wurde mit seinen Teamkollegen Gesamtsechster und Zweiter seiner Klasse.
In der Formel 1 meldete ihn Arrows 1980 als Ersatz für den verletzten Jochen Mass zum Großen Preis von Italien, er kam dort aber nicht ins Rennen. 1982 erhielt er ein Cockpit bei ATS und wurde mit Platz 22 in der Weltmeisterschaft eingestuft. Sein bestes Ergebnis war ein fünfter Platz beim Großen Preis von Brasilien 1982. Nachdem BMW 1983 Motorenlieferant von ATS geworden war, qualifizierte er sich 1983 und 1984 mehrfach gut. Das Auto war jedoch wenig zuverlässig, Ergebnisse blieben selten und Unfälle waren häufig. 1984 fuhr er für ATS und Brabham, 1985 für RAM. Insgesamt kam er auf 47 Starts bei 56 Meldungen, Podiumsplätze, Siege und Pole-Positions blieben aus.
Neben der Formel 1 fuhr Winkelhock regelmäßig Sport- und Tourenwagenrennen. 1985 gewann er mit Marc Surer das 1000-km-Rennen von Monza. Beim 1000-km-Rennen in Mosport in Kanada verunglückte er am 11. August 1985 mit einem Kremer-Porsche 962C und starb am folgenden Tag in Toronto. Bei RAM ersetzte ihn Kenny Acheson.
Sein Bruder Joachim und sein Sohn Markus wurden ebenfalls Rennfahrer. Markus bestritt 2007 für Spyker den Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring und führte dort wegen des Regens sechs Runden lang. 2012 gewann er die FIA-GT1-Weltmeisterschaft.
Quelle: Wikipedia, „Manfred Winkelhock“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1985
WIN : ALLStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.