Biografie
Luciano Burti wurde am 5. März 1975 in São Paulo geboren. Er fuhr in der britischen Formel 3 für Stewart Racing und wurde 1999, in seiner zweiten Formel-3-Saison, Vizemeister hinter Marc Hynes. Im selben Jahr testete er einen Formel-1-Wagen von Stewart und wurde 2000 Testfahrer bei Jaguar.
Sein Debüt in der Formel 1 gab er beim Großen Preis von Österreich 2000, als er kurzfristig für Eddie Irvine einsprang. 2001 rückte er neben Irvine ins Jaguar-Rennteam auf, verlor das Cockpit aber nach vier Rennen an Pedro de la Rosa. Er kam sofort bei Prost unter, wo er Gastón Mazzacane ersetzte. Beim Großen Preis von Kanada wurde er Achter, sein bestes Ergebnis in der Formel 1. In Deutschland kollidierte er nach dem Start mit dem langsamer werdenden Ferrari von Michael Schumacher, sein Auto überschlug sich über den Arrows von Enrique Bernoldi, und alle drei Fahrer blieben unverletzt. Beim Großen Preis von Belgien hatte er nach einer Berührung mit Irvine einen schweren Unfall in Blanchimont und verpasste den Rest der Saison. Sein Platz ging an Tomáš Enge. Insgesamt kam er auf 15 Starts ohne WM-Punkte.
Danach war Burti bis 2004 Testfahrer bei Ferrari. Er kehrte nach Brasilien zurück, fuhr in der Stock Car Brasil und wurde Kommentator für TV Globo.
Quelle: Wikipedia, „Luciano Burti“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2001
BUR : ALEStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.