Biografie
Kenny Acheson wurde 1957 in Cookstown in Nordirland geboren. Sein Vater fuhr in den 1970er Jahren Motorradrennen und Formel Ford. Acheson begann 1976 in der Formel Ford 1600 und gewann 1977 die nordirische Meisterschaft. 1978 zog er nach England und gewann 29 Rennen sowie alle drei Formel-Ford-Serien, in denen er antrat. Am Jahresende erhielt er den Grovewood Award. 1979 wechselte er in die Formel 3 und gewann drei Rennen außerhalb der Meisterschaft. 1980 führte er zur Saisonmitte die britische Formel-3-Meisterschaft an, verlor den Titel im letzten Rennen aber an Stefan Johansson. 1981 fuhr er in der Formel 2 einen Toleman, ein schwerer Unfall in Pau beendete die Saison vorzeitig. 1982 wurde er mit Ralt Honda Siebter der Formel-2-Europameisterschaft.
1983 bekam Acheson ein Werksauto bei Maurer in der Formel 2 und debütierte im Lauf des Jahres in der Formel 1 für das Team RAM mit einem March. Bei seinen ersten Versuchen scheiterte er stets in der Qualifikation. Erst beim Großen Preis von Südafrika stand er im Starterfeld und kam als Zwölfter ins Ziel. 1984 hatte er kein Cockpit. 1985 kehrte er zu RAM zurück, als Ersatz für Manfred Winkelhock, der bei einem Sportwagenrennen tödlich verunglückt war. Mit dem Hart-motorisierten RAM 03 qualifizierte er sich für die Großen Preise von Österreich und Italien. Damit blieb es bei drei Starts in der Formel 1.
Danach fuhr Acheson mehrere Jahre in Japan, in der Formel 3000 und im Sportwagensport, und gewann 1987 die japanische Sportwagenmeisterschaft. 1989 bestritt er für Sauber-Mercedes eine volle Saison. Er wurde mit Mauro Baldi Zweiter bei den 24 Stunden von Le Mans, und beide gewannen Läufe in Brands Hatch und Spa. 1990 fuhr er für Nissan, 1991 wurde er mit Jaguar Dritter in Le Mans, 1992 mit Toyota erneut Zweiter. Sein letztes Le-Mans-Rennen bestritt er 1995 für SARD. Nach einem schweren Unfall bei den 24 Stunden von Daytona 1996 beendete er seine Rennfahrerlaufbahn.
Quelle: Wikipedia, „Kenny Acheson“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1985
ACH : ALLStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.