Biografie
Kamui Kobayashi wurde am 13. September 1986 in Amagasaki in der Präfektur Hyogo geboren. 1996 begann er als Neunjähriger mit dem Kartsport und gewann in den folgenden Jahren vier Titel. 2004 nahm ihn die Fahrerakademie von Toyota auf. Im Formelsport holte er Titel in der italienischen und der europäischen Formel Renault, 2006 wurde er in der Formel-3-Euroserie bester Neuling und 2007 Gesamtvierter. In der GP2-Serie belegte er 2008 und 2009 jeweils den 16. Platz, die GP2 Asia gewann er im Winter 2008/09. Bei Toyota war er 2008 und 2009 Test- und Ersatzfahrer.
Sein Formel-1-Debüt gab er beim Großen Preis von Brasilien 2009, als er den verletzten Timo Glock vertrat. Früh im Rennen lag er auf Rang sechs und hielt über mehrere Runden Jenson Button hinter sich. Er kam als Zehnter ins Ziel und rückte nach einer Strafe gegen Heikki Kovalainen auf Platz neun vor. Sein zweiter Start folgte in Abu Dhabi, wo er Sechster wurde. Nach dem Rückzug von Toyota aus der Formel 1 wechselte er 2010 zu Sauber.
Bei Sauber blieb er bis einschließlich 2012 und wurde in allen drei Jahren WM-Zwölfter. 2010 kam er auf 32 Punkte und fuhr unter anderem in Valencia und in Japan in die Punkte. 2011 wurde er in Monaco Fünfter, in Kanada Siebter, nur 0,045 Sekunden hinter Felipe Massa. 2012 erreichte er in Deutschland Rang vier und qualifizierte sich in Belgien als Zweiter. In Japan wurde er Dritter. Das war sein einziges Podium, und er war damit der erste japanische Fahrer auf dem Podest seines Heimrennens seit Aguri Suzuki 1990. Er beendete die Saison mit 60 Punkten. Für 2013 gab Sauber ein anderes Fahrerduo bekannt.
2013 trat Kobayashi in der Langstrecken-WM für AF Corse an und wurde in Le Mans Fünfter der Klasse GTE-Pro. 2014 kehrte er mit Caterham in die Formel 1 zurück und wurde WM-22. In diesem Jahr startete er 15 Mal. Insgesamt kam er auf 75 Formel-1-Starts.
Danach fuhr er in der Super Formula und ab 2016 für Toyota in der Langstrecken-WM. 2021 gewann er mit Mike Conway und José María López die 24 Stunden von Le Mans von der Pole-Position aus. Mit beiden wurde er 2019/20 und 2021 Langstrecken-Weltmeister, 2019 und 2020 gewann er außerdem die 24 Stunden von Daytona. Ende 2021 gab Toyota bekannt, dass er zusätzlich die Leitung des WEC-Programms übernimmt. Im Juni 2025 testete er auf dem Circuit Paul Ricard einen Formel-1-Wagen von Haas.
Quelle: Wikipedia, „Kamui Kobayashi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
2012: Siege 0 · Podien 1 · Starts 20
In dieser Saison kein Sieg.
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2014
KOB : ERIStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.