Biografie
Jules Bianchi wurde am 3. August 1989 in Nizza geboren. Sein Großonkel Lucien Bianchi war Formel-1-Fahrer und gewann 1968 die 24 Stunden von Le Mans. Jules begann mit etwa drei Jahren mit dem Kartsport. 2007 gewann er die französische Formel Renault 2.0, 2008 das Masters of Formula 3 in Zolder und 2009 mit ART den Titel in der Formel-3-Euroserie. In der GP2 wurde er 2010 und 2011 jeweils Dritter, 2012 in der Formel Renault 3.5 Vizemeister hinter Robin Frijns. Seit 2009 gehörte er der Ferrari Driver Academy an, 2011 war er Test- und Ersatzfahrer von Ferrari, 2012 Ersatzfahrer bei Force India.
2013 kam er zu Marussia und bestritt an der Seite von Max Chilton sein Debüt beim Großen Preis von Australien, das er als Fünfzehnter beendete. In Malaysia wurde er Dreizehnter. Er schloss die Saison auf Rang 19 der Gesamtwertung ab. 2014 blieb er beim Team und holte beim Großen Preis von Monaco nach Startplatz 21 seine ersten WM-Punkte und die ersten des Teams. Am Saisonende stand er auf Rang 17. Insgesamt startete er in 34 Rennen.
Beim Großen Preis von Japan am 5. Oktober 2014 verunglückte Bianchi in Suzuka bei Nässe schwer und prallte gegen ein Bergungsfahrzeug. Er starb am 17. Juli 2015 im Alter von 25 Jahren in Nizza. Die FIA vergibt die Startnummer 17 seither nicht mehr. Nach einer Untersuchung des Unfalls änderte sie 2015 die Abläufe bei der Bergung von Fahrzeugen, und ab 2018 schrieb sie den Halo in allen ihren Monoposto-Meisterschaften vor.
Quelle: Wikipedia, „Jules Bianchi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2014
BIA : CHIStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.