Biografie
Jos Verstappen wurde am 4. März 1972 in Montfort geboren und wuchs in der niederländischen Provinz Limburg auf. Mit acht Jahren begann er mit dem Kartsport, 1984 wurde er niederländischer Juniorenmeister, 1989 Kart-Europameister in zwei Klassen. Ende 1991 wechselte er in den Automobilrennsport und fuhr zunächst in der Formel Opel Lotus. 1993 gewann er in seiner ersten Saison in der deutschen Formel 3 die Meisterschaft und das Masters of Formula 3.
1994 kam er als Testfahrer zu Benetton. Beim Saisonauftakt in Brasilien debütierte er in der Formel 1, weil der verletzte JJ Lehto ausfiel. Sein Teamkollege war Michael Schumacher. Nach dem Grand Prix von Kanada kehrte er ins Cockpit zurück und wurde in Ungarn Dritter, als erster niederländischer Fahrer auf einem Formel-1-Podium. Einen weiteren dritten Platz holte er in Belgien, nachdem Schumacher nachträglich disqualifiziert worden war. In der Weltmeisterschaft belegte er Rang zehn. Die letzten beiden Rennen der Saison fuhr Johnny Herbert an seiner Stelle.
1995 war er für Simtek in fünf Rennen gemeldet und trat in vier an. Nach dem Grand Prix von Monaco nahm das Team nicht mehr am Wettbewerb teil. 1996 fuhr er für Footwork, wurde in Argentinien Sechster und beendete die Saison auf Rang 16. 1997 ging er zu Tyrrell und blieb ohne Punkte, sein bestes Ergebnis war ein achter Platz in Monaco. 1998 ersetzte er beim Grand Prix von Frankreich Jan Magnussen bei Stewart, auch dort ohne Punkte. 1999 war er Testfahrer im Honda-Projekt. 2000 kehrte er mit Arrows in die Startaufstellung zurück, punktete in Kanada, wurde Vierter in Monza und beendete die Saison als WM-Zwölfter. 2001 holte er für Arrows einen Punkt als Sechster auf dem A1-Ring und wurde WM-Achtzehnter. 2002 hatte er kein Cockpit. 2003 fuhr er seine letzte Formel-1-Saison bei Minardi, mit einem neunten Platz in Kanada als bestem Ergebnis und Rang 22 in der WM. Insgesamt kam er auf 106 Starts, zwei Podiumsplätze und 17 WM-Punkte.
In der Saison 2005/06 fuhr er in der A1-Grand-Prix-Serie für das niederländische Team und gewann das Hauptrennen in Durban. 2008 gewann er mit Van Merksteijn auf einem Porsche RS Spyder die LMP2-Klasse beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und den LMP2-Fahrertitel der Le-Mans-Serie. 2009 startete er in Le Mans in einem Lola-Aston Martin. Im Rallyesport trat er 2022 bei der Ypern-Rallye und 2025 in der Rallye-Europameisterschaft an. Ab 2002 trainierte und betreute er seinen Sohn Max im Kartsport. Max wurde von 2021 bis 2024 Formel-1-Weltmeister.
Quelle: Wikipedia, „Jos Verstappen“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1994: Siege 0 · Podien 2 · Starts 10
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 2003
VER : WILStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.