Biografie
Josef Anton "Jo" Gartner wurde am 24. Januar 1954 in Wien geboren. Seine Rennfahrerlaufbahn begann 1976 mit Bergrennen, ab 1977 trat er in der Europameisterschaft der Formel Super Vau an und wurde dort 1978 Gesamtdritter. Danach fuhr er 1979 in der Formel 3 und ab 1980 in der Formel 2. 1983 gewann er mit einem eigenen Spirit den Großen Preis von Pau der Formel 2, nachdem der zuerst ins Ziel gekommene Alain Ferté disqualifiziert worden war.
1984 bestritt Gartner acht Grands Prix für Osella, als Teamkollege von Piercarlo Ghinzani. Bei seinem Debüt beim Großen Preis von San Marino schied er mit einem Motorschaden aus. In den Niederlanden wurde er Zwölfter. In Monza kam er als Fünfter vor seinem Landsmann Gerhard Berger ins Ziel, erhielt dafür aber keine WM-Punkte, weil Osella für die Meisterschaft nur ein Auto gemeldet hatte. Er blieb daher ohne Punkte.
Nach der Formel 1 fuhr Gartner Langstreckenrennen auf Porsche. 1985 wurde er mit David Hobbs und Guy Edwards Vierter beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1986 gewann er mit Bob Akin und Hans-Joachim Stuck die 12 Stunden von Sebring. Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1986 verunglückte er am 1. Juni auf der Mulsanne-Geraden in einem Kremer-Porsche 962 tödlich.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1984
GAR : GHIStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.