Biografie
Jim Rathmann wurde am 16. Juli 1928 als Royal Richard Rathmann in Alhambra in den USA geboren. Seinen Rufnamen verdankte er einem Namenstausch mit seinem älteren Bruder Dick: Um als Jugendlicher Rennen fahren zu können, trat er mit dessen Ausweis als Jim an, und der Name blieb ihm im öffentlichen Leben. Er fuhr vor allem in den Championship-Car-Serien von AAA und USAC, in denen er 1949 und 1950 sowie von 1952 bis 1963 antrat.
In der Formel-1-Weltmeisterschaft zählte von 1950 bis 1960 auch das Indianapolis 500 zur Fahrer-WM. Rathmanns zehn WM-Rennen waren ausschließlich dieses Rennen, er gehört damit zu den Indy-500-Fahrern der Weltmeisterschaft. Er startete 1950 und dann in jedem Jahr von 1952 bis 1960, dabei in Autos von Wetteroth, Kurtis Kraft, Epperly und Watson. Als WM-Zehnter schloss er 1952 und 1957 ab, 1960 wurde er Achter. Viermal kam er unter die ersten drei.
Er gewann 1960 das Indianapolis 500. Er startete aus der Mitte der ersten Reihe und lieferte sich ab der Rennmitte ein enges Duell mit Rodger Ward. Am Ende setzte er sich durch, weil seine Reifen länger frisch blieben. 1958 hatte er in Monza bereits das Rennen der zwei Welten gewonnen, das nicht zur WM zählte. Dazu kam ein Sieg im USAC Daytona 100.
Rathmann starb am 23. November 2011. Er wurde in die Florida Sports Hall of Fame (1978), die Auto Racing Hall of Fame (1993) und die Motorsports Hall of Fame of America (2007) aufgenommen. In den Jahrzehnten nach seinem Sieg kam er regelmäßig zum Indianapolis Motor Speedway und fuhr mehrfach das Pace Car.
Quoten
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Saison für Saison
1960: Siege 1 · Podien 1 · Starts 1
- 1R3 IndianapolisIndianapolisvon Startplatz 2WatsonAnalyse →
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.