Biografie
Jack Fairman wurde 1913 in Horley in England geboren. Seine ersten Erfahrungen im Motorsport sammelte er ab 1934 mit einem Alvis 12/50 bei Trials und Bergrennen. Schon bald fuhr er auch Rennen in Brooklands. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er vor allem im Sportwagenrennsport aktiv, besonders bei Langstreckenrennen, und feierte dort viele Erfolge. Dabei fuhr er unter anderem für Bristol, Jaguar, Ecurie Ecosse und Aston Martin. Mit Aston Martin gewann er das 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1959 an der Seite von Stirling Moss sowie die Tourist Trophy in Goodwood.
In der Formel 1 debütierte Fairman 1953 beim Großen Preis von Großbritannien in einem HWM und schied aus. Danach trat er nur gelegentlich an, meist bei den Großen Preisen von Großbritannien oder Italien. Dank seiner technischen Erfahrung und seiner zuverlässigen Fahrweise testete er außerdem Autos, besonders bei der Entwicklung der Formel-2- und Formel-1-Wagen von Connaught. 1956 holte er mit dem Connaught Type B zweimal Punkte und wurde Zehnter der Weltmeisterschaft. Es blieben seine einzigen WM-Punkte. Insgesamt kam er auf 12 Starts zwischen 1953 und 1961 für Connaught, HWM, BRM, Cooper und Ferguson.
Beim Großen Preis von Großbritannien 1961 saß Fairman im Ferguson P99, den das Rob Walker Racing Team einsetzte. Er fuhr damit als Erster einen Allradwagen in der Formel 1 und war zugleich der Letzte, der einen Grand Prix mit einem Frontmotor-Auto startete. Im Rennen übernahm sein Teamkollege Stirling Moss das Auto. Sein letztes Formel-1-Rennen, kein WM-Lauf, bestritt Fairman 1963 in Imola in einem Porsche von Ecurie Maarsbergen. Er starb 2002 im Alter von 88 Jahren in Rugby.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.