Biografie
Hans-Joachim Stuck wurde am 1. Januar 1951 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Sein Vater Hans Stuck fuhr in den 1930er Jahren für Auto Union und wurde 1936 Zweiter der Europameisterschaft. Der Sohn lernte als Kind auf dem Nürburgring das Fahren, bestritt 1969 sein erstes Rennen auf der Nordschleife und gewann dort 1970 mit 19 Jahren im BMW 2002ti das 24-Stunden-Rennen. 1972 siegte er gemeinsam mit Jochen Mass im Ford Capri RS2600 bei den 24 Stunden von Spa. 1974 und 1975 fuhr er den BMW 3.0 CSL in der DRM und in den USA, dort an der Seite von Ronnie Peterson.
Nach einigen Erfolgen in der Formel 2 mit einem March-BMW kam Stuck im Januar 1974 mit March in die Formel 1. Für das Team fuhr er bis 1976, 1977 steuerte er Autos von Brabham und March, 1978 einen Shadow und 1979 einen ATS. Insgesamt kam er auf 74 Starts. Seine beste WM-Platzierung war der elfte Rang im Jahr 1977. Mit Brabham fuhr er in diesem Jahr beim Großen Preis von Deutschland und beim Großen Preis von Österreich aufs Podium. Beim Großen Preis der USA in Watkins Glen führte er im Regen zeitweise das Rennen. Einen Sieg oder eine Pole-Position gab es nicht.
Nach der Formel 1 blieb Stuck im Sport- und Tourenwagensport aktiv. 1985 gehörte er zu den Titelgewinnern der Sportwagen-Weltmeisterschaft, 1986 und 1987 gewann er mit dem Porsche 962 die 24 Stunden von Le Mans. Auf dem Nürburgring siegte er mit BMW auch 1998 und 2004 im 24-Stunden-Rennen. 1990 wurde er mit Audi Meister der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft.
Nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2011 beendete Stuck seine aktive Laufbahn. Dort fuhr er einen Lamborghini Gallardo zusammen mit Dennis Rostek und seinen Söhnen Ferdinand und Johannes. Nach Getriebeproblemen belegte das Team den 15. Gesamtrang. Im April 2012 wählte man ihn zum Präsidenten des Deutschen Motor Sport Bundes.
Quelle: Wikipedia, „Hans-Joachim Stuck“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1977: Siege 0 · Podien 2 · Starts 15
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.