Biografie
Gianni Morbidelli wurde am 13. Januar 1968 in Pesaro geboren. Sein Vater Giancarlo gründete die Motorradmarke Morbidelli, die im Motorrad-Grand-Prix-Sport aktiv war. Gianni begann 1980 mit dem Kartsport, gewann 1986 die EUR-AM-Meisterschaft und wechselte danach in die italienische Formel 3. 1989 wurde er italienischer Formel-3-Meister und gewann den Formel-3-Europapokal.
1990 vertrat er bei Scuderia Italia in den ersten beiden Saisonrennen Emanuele Pirro, fuhr dann Formel 3000, wo er ein Rennen gewann und die Meisterschaft auf Rang fünf beendete, und war Testfahrer bei Ferrari. Zum Saisonende kehrte er mit Minardi in die Formel 1 zurück, für das Team fuhr er bis 1992. Beim Großen Preis von Australien 1991 saß er bei Ferrari anstelle von Alain Prost und holte als Sechster in einem wegen Regens verkürzten Rennen einen halben Punkt, seine ersten WM-Zähler. Er beendete 1991 die Weltmeisterschaft auf Platz 24.
1993 fuhr Morbidelli in der italienischen Tourenwagenmeisterschaft und gewann für Alfa Corse zwei Rennen im Alfa Romeo 155. 1994 und 1995 startete er für Footwork. Beim Großen Preis von Australien 1995 wurde er Dritter, es blieb sein einziges Podium in der Formel 1. In jenem Jahr belegte er WM-Platz 14, ein Jahr zuvor war er 22. 1995 gewann er außerdem zwei Rennen in der italienischen Superturismo-Meisterschaft. 1996 testete er für Jordan. 1997 ersetzte er bei Sauber im Lauf der Saison Nicola Larini, blieb punktlos und beendete danach seine Formel-1-Laufbahn. Insgesamt kam er auf 67 Starts.
Im Tourenwagensport blieb Morbidelli aktiv. 1998 fuhr er für Volvo in der britischen Tourenwagenmeisterschaft. 2001 wurde er in der Tourenwagen-Europameisterschaft im BMW 320i Fünfter und gewann das letzte Rennen in Estoril. 2006 erreichte er in der Tourenwagen-WM mit einem Alfa Romeo 156 zwei zweite Plätze. 2007 gewann er zwei Rennen in der ADAC GT Masters. In der italienischen Superstars-Meisterschaft holte er ab 2007 drei Titel in Folge, mit Audi RS4 und BMW M3. In der Speedcar Series gewann er 2008-09 den Titel, indem er im letzten Lauf Johnny Herbert um einen Platz hinter sich ließ. 2014 kehrte er in die Tourenwagen-WM zurück, 2015 debütierte er in der Rallycross-Weltmeisterschaft.
Quelle: Wikipedia, „Gianni Morbidelli“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Klick auf einen Ring: jedes Rennen dazu, mit Strecke und Analyse.
Saison für Saison
1995: Siege 0 · Podien 1 · Starts 10
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Teamduell 1997
MOR : HERStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.