Felipe
Drugovich
Biografie
Felipe Drugovich wurde am 23. Mai 2000 in Maringá im brasilianischen Bundesstaat Paraná geboren. Er fuhr zunächst Kart in Brasilien und Europa und wechselte 2016 in den Formelsport. In der ADAC Formel 4 startete er erst für Neuhauser Racing, ein Jahr später für Van Amersfoort Racing. Mit diesem Team gewann er sieben Rennen und wurde Gesamtdritter. Zusätzlich fuhr er in der italienischen Formel 4. Auch die MRF Challenge entschied er für sich. 2018 wurde er mit RP Motorsport Meister der Euroformula Open: Er gewann vierzehn Rennen und sicherte sich den Titel in Monza zwei Rennwochenenden vor Saisonende.
2019 fuhr er in der neuen FIA-Formel-3-Meisterschaft für Carlin und wurde mit acht Punkten Sechzehnter. In der Formel 2 trat er 2020 für MP Motorsport an und wurde in seiner Debütsaison mit drei Siegen und einer Pole-Position Neunter mit 121 Punkten. 2021 folgte bei UNI-Virtuosi mit Guanyu Zhou als Teamkollegen Rang acht mit 105 Punkten und vier Podestplätzen, aber ohne Sieg. 2022 kehrte er zu MP Motorsport zurück und wurde Formel-2-Meister. Er sammelte 265 Punkte, 101 Punkte vor Théo Pourchaire, und erzielte fünf Siege, vier Pole-Positions und elf Podestplätze. Die Entscheidung fiel beim Rennwochenende in Monza.
Zwei Tage nach dem Titelgewinn wurde Drugovich als erstes Mitglied des neuen Förderprogramms AMF1 Driver Development Programme vorgestellt und Ersatzfahrer bei Aston Martin. Zu einem Grand-Prix-Start kam es nicht. 2023 gehörte er zudem für die ersten 15 Rennen zum Reservefahrerkreis von McLaren. Bei den Wintertests in Bahrain fuhr er den AMR23, weil Lance Stroll verletzt fehlte. Im ersten freien Training saß er 2023 beim Grand Prix von Italien und beim Grand Prix von Abu Dhabi im Auto, wo er Zweitschnellster war. 2024 absolvierte er das erste Training in Mexiko-Stadt und Abu Dhabi, 2025 in Bahrain und in Ungarn, wo er den verletzten Fernando Alonso vertrat. Nach dem Grand Prix von Las Vegas 2025 verließ er Aston Martin.
In der Formel E sprang er 2025 beim ePrix in Berlin für Mahindra Racing ein, als Nyck de Vries wegen eines Einsatzes in der Langstrecken-WM fehlte. Im zweiten Lauf wurde er Siebter und holte seine ersten Punkte. Danach verpflichtete ihn Andretti für die Saison 2025-26 neben Jake Dennis. 2024 fuhr er außerdem in der European Le Mans Series für Vector Sport und wurde in Imola Dritter. Bei den 24 Stunden von Le Mans kam er 2024 für Cadillac auf Rang 15 der Hypercar-Klasse. Seine Onkel mütterlicherseits, Sérgio und Oswaldo Drugovich Jr., sind ebenfalls Rennfahrer.
Quelle: Wikipedia, „Felipe Drugovich“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.