Biografie
Emanuele Pirro wurde am 12. Januar 1962 in Rom geboren. Sieben Jahre lang fuhr er Kart, wurde 1976 und 1979 italienischer Meister und belegte sowohl in der Europa- als auch in der Weltmeisterschaft den zweiten Platz. 1980 wechselte er in den Autorennsport und gewann die Formel Fiat Abarth. Später feierte er Siege in der Formel 3, der Formel 3000 und der Formel Nippon.
1988 wurde er Testfahrer bei McLaren und half bei der Entwicklung des neuen Honda-Antriebs für den MP4/4. Diese Aufgabe behielt er auch in den folgenden drei Jahren. Sein Formel-1-Debüt gab er 1989 beim Großen Preis von Frankreich für Benetton und ersetzte dort Johnny Herbert. In jener Saison startete er zu zehn Rennen und wurde 23. der Weltmeisterschaft. 1990 und 1991 fuhr er für BMS Scuderia Italia in einem Dallara. 1990 startete er zu 14 Rennen. 1991 kam er bei 16 Meldungen auf 13 Starts und schloss die WM als 18. ab, seine beste WM-Platzierung in der Formel 1. Insgesamt bestritt er 37 Grands Prix, ohne ein Podium zu erreichen.
Parallel zur Formel 1 war er bis 1993 Werksfahrer von BMW im Tourenwagensport und gewann in der ETCC, der WTCC, der italienischen Superturismo-Meisterschaft und der DTM. Mit dem BMW M3 E30 des Teams Schnitzer siegte er 1989 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sowie 1991 und 1992 beim Macau Guia Race. Nach seinem Wechsel zu Audi wurde er 1994 und 1995 italienischer Superturismo-Meister und gewann 1996 den Super Tourenwagen Cup.
Im Sportwagensport fuhr er für Audi. 1999 begann eine Serie von neun Podiumsplätzen in Folge bei den 24 Stunden von Le Mans, ein Rekord. 2000 gewann er dort mit Tom Kristensen und Frank Biela den ersten von drei Siegen in Folge. 2006 triumphierte er mit Biela und Marco Werner als erster Fahrer mit einem Dieselfahrzeug in Le Mans und wiederholte den Sieg 2007. Insgesamt gewann er das Rennen fünfmal. Hinzu kamen zwei Titel in der American Le Mans Series (2001 und 2005), zwei Siege bei den 12 Stunden von Sebring und drei beim Petit Le Mans. 2008 kündigte er das Ende seiner Karriere mit Audi-Sportwagen an. Später fuhr er noch weitere Rennen, darunter 2011 das Gold Coast 500 in der australischen V8-Supercars-Meisterschaft, und gewann 2010 beim Monaco Historic Grand Prix die Formel-3-Klasse.
Quelle: Wikipedia, „Emanuele Pirro“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1991
PIR : JARStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.