Biografie
Christian Klien wurde am 7. Februar 1983 in Hohenems in Österreich geboren. Mit 13 Jahren begann er mit dem Kartsport und wurde 1996 Schweizer Meister. 1999 wechselte er in die Formel BMW und wurde 2001 Gesamtdritter. 2002 gewann er den Titel in der Deutschen Formel Renault. 2003 wurde er in der Formel-3-Euroserie mit Mücke Motorsport Vizemeister hinter Ryan Briscoe und gewann außerdem das Marlboro Masters in Zandvoort.
2004 debütierte Klien in der Formel 1 bei Jaguar an der Seite von Mark Webber. In Belgien wurde er Sechster und holte drei WM-Punkte. Er beendete die Saison auf Rang 16 der Fahrerwertung. Jaguar wurde noch im selben Jahr von Red Bull übernommen, und Klien blieb 2005 und 2006 bei Red Bull Racing. 2005 teilte er sich das Cockpit zeitweise mit Vitantonio Liuzzi, der für vier Rennen anstelle von Klien vorgesehen war. Klien wurde Achter in der Türkei und Fünfter im Saisonfinale in China und schloss die WM auf Rang 15 ab. 2006 war David Coulthard sein Teamkollege. Klien wurde Achter in Bahrain und Gesamt-18. Die letzten drei Rennen der Saison bestritt Robert Doornbos an seiner Stelle.
2007 war Klien Test- und Ersatzfahrer bei Honda, 2008 und 2009 bei BMW Sauber. In dieser Zeit fuhr er für Peugeot bei den 24 Stunden von Le Mans: 2008 wurde er mit Ricardo Zonta und Franck Montagny Gesamtdritter, 2009 mit Pedro Lamy und Nicolas Minassian Gesamtsechster. 2010 kehrte er für HRT in die Formel 1 zurück. In Singapur ersetzte er Sakon Yamamoto, qualifizierte sich als 22. und schied wegen eines technischen Defekts aus. Auch in Brasilien und Abu Dhabi startete er für das Team. Insgesamt kam er auf 49 Grand-Prix-Starts. Für 2011 behielt HRT ihn nicht.
Nach der Formel 1 bestritt Klien Rennen in der Langstrecke, im Sportwagensport und in den V8 Supercars, darunter beim Bathurst 1000 mit Russell Ingall. 2021 fuhr er in drei Rennwochenenden der DTM einen McLaren von JP Motorsport, mit Platz fünf im ersten Rennen in Assen als bestem Ergebnis. 2022 startete er für JP Motorsport im GT World Challenge Europe Endurance Cup und Sprint Cup.
Quelle: Wikipedia, „Christian Klien“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2010
KLI : SENStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.