Biografie
Cesare Perdisa wurde 1932 in Bologna geboren. Sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft gab er 1955 beim Großen Preis von Monaco: Im Maserati, den er sich mit Jean Behra teilte, wurde er Dritter. In jenem Jahr startete er in zwei Rennen und wurde WM-18. 1956 blieb er bei Maserati, kam in vier von fünf Meldungen zum Start und beendete die Saison auf Rang 16. Beim Großen Preis von Belgien stand er erneut auf dem Podium, wobei er sich das Auto mit Stirling Moss teilte. 1957 bestritt er für Ferrari den Großen Preis von Argentinien. Dort wechselten sich Wolfgang von Trips und Peter Collins am Steuer seines Wagens ab, das Trio wurde Sechster. Insgesamt standen acht Meldungen und sieben Starts zu Buche.
Im März 1957 starb sein Freund und Teamkollege Eugenio Castellotti bei Testfahrten. Perdisa zog daraufhin seine Meldung für die 12 Stunden von Sebring zurück und beendete seine Rennfahrerkarriere. Später arbeitete er als Agrarjournalist und leitete gemeinsam mit seinem Bruder Sergio die Zeitschrift Terra e Vita. Er starb 1998.
Quelle: Wikipedia, „Cesare Perdisa“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1956: Siege 0 · Podien 1 · Starts 4
In dieser Saison kein Sieg.
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.