Biografie
Brendon Hartley wurde am 10. November 1989 in Palmerston North in Neuseeland geboren. Sein Vater Brian war selbst in verschiedenen Rennserien gefahren, darunter die Formel Atlantic. Mit sechs Jahren begann Hartley im Kartsport, wie zuvor sein Bruder Nelson. 2003 gewann er das neuseeländische Formel-Ford-Festival, später ging er nach Europa und startete in der Formel Renault 2.0. 2008 wurde er für Carlin Dritter der Britischen Formel-3-Meisterschaft und gewann dabei fünf Rennen. Beim Grand Prix von Macau wurde er im selben Jahr ebenfalls Dritter.
Als Mitglied des Red-Bull-Juniorteams wurde Hartley 2009 zum Ersatzfahrer von Red Bull Racing und Toro Rosso ernannt. 2010 endete die Förderung durch Red Bull, nachdem er in der Formel Renault 3.5 noch ohne Sieg geblieben war. Danach fuhr er einzelne Rennen in der GP2: 2010 debütierte er in Monza für Coloni und holte im Saisonfinale in Abu Dhabi einen Punkt.
Ab 2012 wandte er sich den Sportwagen zu, zunächst in der LMP2-Klasse bei Murphy Prototypes. 2014 wurde er Werksfahrer bei Porsche und steuerte den 919 Hybrid in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. 2015 wurde er mit Mark Webber und Timo Bernhard Weltmeister. 2017 gewann er mit Bernhard und Earl Bamber die 24 Stunden von Le Mans und erneut den WM-Titel.
In die Formel 1 kam Hartley beim Großen Preis der USA 2017 für Toro Rosso. Er ersetzte Pierre Gasly, der zeitgleich beim Finale der Super Formula antrat, und startete wegen einer Motorenstrafe von Platz 19. Im Ziel wurde er Dreizehnter. Für den Rest der Saison ersetzte er Daniil Kwjat und beendete das Jahr nach vier Starts auf Rang 23 der WM. 2018 war er Stammfahrer neben Gasly und kam in 21 Rennen auf Gesamtrang 19. Punkte holte er mit Platz zehn in Aserbaidschan und Deutschland sowie mit Platz neun in den USA, seinem besten Ergebnis. Für 2019 setzte Toro Rosso nicht mehr auf ihn, sein Nachfolger wurde Alexander Albon.
Nach der Formel 1 fuhr Hartley in der Formel-E-Saison 2019-20 für Dragon Racing, verließ das Team aber im Juli 2020. In der WEC wechselte er 2019 zu Toyota. Mit Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima gewann er 2020 die 24 Stunden von Le Mans, 2022 gelang ihm mit Buemi und Ryō Hirakawa der nächste Le-Mans-Sieg. 2022 und 2023 wurde er mit Toyota zudem Weltmeister.
Quelle: Wikipedia, „Brendon Hartley“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2018
HAR : GASStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.