Biografie
Der Italiener Andrea Montermini, geboren 1964 in Sassuolo, fuhr 1989 in der Formel 3 und wurde Vierter der italienischen Meisterschaft. Im Rahmenrennen zum Grand Prix von Monaco belegte er den zweiten Platz. Danach fuhr er in der Formel 3000 und wurde 1992 für das Team Il Barone Rampante Zweiter der Meisterschaft, mit drei Rennsiegen.
1994 kam er zu Simtek, als Ersatz für Roland Ratzenberger, der im Training zum Großen Preis von San Marino tödlich verunglückt war. Beim Großen Preis von Spanien verunglückte Montermini im Training und trat nicht zum Rennen an. 1995 fuhr er für Pacific und kam in 15 von 17 Meldungen zum Start. 1996 war er für Forti neben seinem Landsmann Luca Badoer am Start, bis das Team aufgab, und kam in 10 Meldungen auf 4 Starts. Insgesamt stehen 19 Starts ohne WM-Punkte zu Buche. 1997 wurde er Testfahrer bei Lola, doch das Team zog sich nach einem Rennen zurück.
In der amerikanischen Champ-Car-Serie fuhr er 1993, 1994 und 1999. In seiner ersten Saison wurde er für Euromotorsport Vierter in Detroit. 1999 bestritt er einige Rennen für das Team von Dan Gurney, sein bestes Ergebnis dabei war ein elfter Platz in Vancouver. Später startete er 2001 beim 24-Stunden-Rennen von Daytona und fuhr vor allem in der FIA-GT-Meisterschaft, meist auf Ferrari, mit zwei Klassensiegen und vier weiteren Klassenpodien. 2007 gewann er mit Michele Maceratesi die GTA-Klasse der International GT Open, 2008 wurde das Duo Gesamtsieger. 2013 gewann er den Gesamttitel ein zweites Mal. 2010 siegte er außerdem in der GT2-Klasse der italienischen GT-Meisterschaft.
Quelle: Wikipedia, „Andrea Montermini“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1996
MON : BADStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.