Biografie
Vitantonio Liuzzi wurde 1980 in Locorotondo in Apulien geboren. Mit neun Jahren begann er mit dem Kartsport, gewann 1993 die italienische Meisterschaft und wurde 1995 Zweiter der Kart-Weltmeisterschaft. 2001 holte er selbst den Weltmeistertitel. Im Formelsport wurde er 2001 Zweiter der deutschen Formel Renault und fuhr 2002 im Red-Bull-Nachwuchsteam in der deutschen Formel 3, wo er Neunter wurde. 2003 belegte er in der Formel 3000 den vierten Rang, 2004 gewann er für Arden sieben von zehn Rennen und sicherte sich den Titel.
2005 kam er als Testfahrer zu Red Bull und ersetzte Christian Klien bei vier Grands Prix. Schon bei seinem Debüt in San Marino holte er einen Punkt, nachdem beide BAR-Fahrer disqualifiziert worden waren. 2006 und 2007 fuhr er für Toro Rosso. In den USA 2006 erzielte er als Achter den ersten Punkt des Teams. 2007 wurde er in China Sechster und sammelte drei Punkte.
2008 war er Testfahrer bei Force India. Nach dem Abgang von Giancarlo Fisichella bestritt er 2009 die letzten fünf Saisonrennen für das Team. 2010 fuhr er die ganze Saison, wurde unter anderem Neunter in Bahrain, Siebter in Australien und Sechster in Korea und beendete die WM als 15. mit 21 Punkten. 2011 wechselte er zu HRT und bestritt 17 Rennen. Sein bestes Ergebnis in dieser Saison war ein 13. Platz in Kanada. Für 2012 erhielt er dort kein Cockpit mehr. Insgesamt kam er auf 80 Starts.
Nach der Formel 1 startete er 2012 in der International Superstars Series für CAAL Racing im Mercedes C63 AMG. 2014 ging er nach Japan und fuhr in der Super GT und der Super Formula. Außerdem trat er in der Formel E und der Langstrecken-WM an.
Quelle: Wikipedia, „Vitantonio Liuzzi“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2011
LIU : RICStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.