Théo
Pourchaire
Biografie
Théo Pourchaire wurde am 20. August 2003 in Grasse geboren. Mit etwa zweieinhalb Jahren begann er mit dem Kartsport, mit sieben Jahren bestritt er seine ersten Wettbewerbe. In Frankreich gewann er mehrere Meisterschaften und wurde in der CIK-FIA OKJ sowie in der DKM Junior jeweils Dritter. 2018 wechselte er mit 14 Jahren in den Formelsport und gewann in der französischen Formel 4 die Juniorwertung. 2019 gewann er mit US Racing-CHRS die ADAC Formel 4, mit sieben Punkten Vorsprung auf Dennis Hauger. Zugleich wurde er Mitglied des Sauber Junior Teams.
2020 fuhr er für ART Grand Prix in der FIA Formel 3. Sein erster Sieg machte ihn mit 16 Jahren zum jüngsten Sieger der Seriengeschichte. Er wurde Vizemeister, drei Punkte hinter Oscar Piastri, mit zwei Siegen, acht Podestplätzen und 161 Punkten. Am Saisonende debütierte er für HWA in Bahrain in der Formel 2. 2021 fuhr er für ART und holte in Monaco die Pole-Position sowie den Sieg im Hauptrennen. Er war damit jüngster Polesetter und jüngster Rennsieger der F2/GP2-Geschichte. Er wurde Fünfter mit 140 Punkten und zwei Siegen. 2022 wurde er mit drei Siegen und 164 Punkten Vizemeister hinter Felipe Drugovich. 2023 sicherte er sich den Titel, mit einem Sieg, zwei Pole-Positions, zehn Podestplätzen und 203 Punkten. ART gewann in diesem Jahr erstmals die Teamwertung.
In der Formel 1 testete Pourchaire im August 2021 am Hungaroring erstmals einen Alfa Romeo. Das Cockpit für 2022 ging jedoch an Zhou Guanyu. Pourchaire hatte eine Testrolle und fuhr beim Grand Prix der USA 2022 sein erstes freies Training. 2023 und 2024 war er Ersatzfahrer des Teams. 2023 nahm er an den freien Trainings in Mexiko-Stadt und Abu Dhabi teil. 2024 kam er in keinem freien Training zum Einsatz. Ende 2024 wurde sein Abschied vom Sauber-Nachwuchsprogramm bekanntgegeben. Zu einem Grand-Prix-Start kam es nicht. Im Februar 2026 wurde er Entwicklungsfahrer bei Mercedes.
Abseits der Formel 1 fuhr er 2024 in der Super Formula für Team Impul, wechselte nach dem ersten Rennen aber zu Arrow McLaren in die IndyCar-Serie. Dort sprang er in Long Beach für David Malukas ein und wurde Elfter. Er bestritt weitere Rennen und wurde in Detroit Zehnter. In Toronto vertrat er später Alexander Rossi und wurde Vierzehnter. 2025 startete er mit Algarve Pro Racing in der European Le Mans Series. In Imola holte er die Pole-Position und wurde Dritter, sein erstes Podium im Langstreckensport. Der Wagen mit der Startnummer 25 belegte Rang sieben der Meisterschaft. Bei den 24 Stunden von Le Mans wurde er mit Algarve Pro Racing Achter in der LMP2-Klasse. Im WEC-Finale in Bahrain ersetzte er bei Peugeot Stoffel Vandoorne, das Team wurde Zehnter. Für die Saison 2026 wurde er Stammfahrer bei Peugeot in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.
Quelle: Wikipedia, „Théo Pourchaire“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.