Biografie
Stéphane Sarrazin wurde am 2. November 1975 in Barjac in Frankreich geboren. 1994 gewann er die französische Formel-Renault-Meisterschaft. 1999 fuhr er in der Internationalen Formel 3000 und siegte dort auf dem Hungaroring. In derselben Saison bestritt er seinen einzigen Formel-1-Grand-Prix: Beim Großen Preis von Brasilien 1999 vertrat er bei Minardi den verletzten Luca Badoer. In der 31. Runde drehte er sich, Punkte holte er nicht. Von 1999 bis 2001 testete er für Prost, 2002 in der ersten Saison von Toyota für dieses Team.
2003 startete er in der Superfund World Series. 2004 wechselte er in den Rallyesport, bestritt zwei Läufe der Rallye-Weltmeisterschaft und erreichte als bestes Ergebnis Platz vier. Er fuhr dabei für Subaru, wo auch Petter Solberg und Chris Atkinson unter Vertrag standen. Im selben Jahr nahm er am Race of Champions teil.
Im Sportwagensport fuhr er 2006 einen Aston Martin DBR9 in der GT1-Klasse der American Le Mans Series. 2007 wurde er Werksfahrer von Peugeot und steuerte den neuen 908 HDi FAP. Mit Pedro Lamy gewann er drei Rennen und die Le Mans Series 2007. Bei den 24 Stunden von Le Mans 2007 holte er die Pole-Position und wurde mit Lamy und Sébastien Bourdais Zweiter. 2008 gewann er die 24 Stunden von Spa im Maserati MC12 des Vitaphone Racing Teams. 2009 wurde er Dritter bei der Rallye Monte Carlo und erneut Zweiter in Le Mans. 2010 gewann er zum zweiten Mal die Le Mans Series und wurde Vierter bei der Monte-Carlo-Rallye der Intercontinental Rally Challenge.
2012 wurde er von Starworks Motorsport für die Langstrecken-Weltmeisterschaft verpflichtet und für Le Mans vorübergehend als Fahrer des Toyota TS030 Hybrid anstelle von Hiroaki Ishiura vorgesehen. 2013 gehörte er fest zu Toyota, wurde mit dem Team Zweiter in Le Mans und feierte in Bahrain seinen ersten Sieg für Toyota. 2014 blieb er bei Toyota und fuhr zudem für Venturi in der Formel E. Das erste Rennen der Serie in Peking beendete er als Neunter. Im November 2014 gewann er mit der Tour de Corse, dem letzten Lauf der Rallye-Europameisterschaft 2014, seinen ersten internationalen Rallyesieg. 2021 trat er für Veloce Racing in der ersten Saison der Extreme E an.
Quelle: Wikipedia, „Stéphane Sarrazin“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
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Gelb: Saison mit WM-Titel.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.