Satoshi
Motoyama
Biografie
Satoshi Motoyama wurde am 4. März 1971 in Tokio geboren und begann 1984 mit 13 Jahren mit dem Kartsport. 1986 gewann er die Klasse A1 der Japanischen Kart-Meisterschaft, 1987 und 1989 die Klasse A2. 1990 wechselte er in die Japanische Formel 3. 1995 wurde er mit Dome Racing Vizemeister hinter Pedro de la Rosa und gewann dabei ein Rennen. Von 1995 bis 1997 startete er außerdem in der Japanischen Tourenwagen-Meisterschaft, wo er 1997 für Nismo drei Siege holte und Dritter wurde.
In der Formula Nippon, der heutigen Super Formula, debütierte er 1996 für Funai Super Aguri. 1998 gewann er mit Team LeMans sein erstes Rennen und den ersten Titel. Weitere Titel folgten 2001, 2003 und 2005, die beiden letzten mit Team Impul. 2002 gewann er fünf der zehn Rennen, verlor den Titel aber um zwei Punkte an Ralph Firman. Insgesamt kam er auf 27 Siege, der letzte gelang ihm 2007 in Suzuka. 2008 fuhr er erneut für Team LeMans, 2009 trat er nicht mehr an.
In der japanischen GT-Meisterschaft, der späteren Super GT, debütierte er 1996 in der Klasse GT300 und stand in seinem ersten Rennen auf der Pole-Position. Ab 1997 fuhr er in der GT500. 2003 wurde er mit Michael Krumm im Nismo-Nissan Meister und gewann im selben Jahr auch die Formula Nippon. Vor ihm hatte das nur Pedro de la Rosa 1997 geschafft. 2004 verteidigte er den Titel mit Richard Lyons, 2008 holte er mit Benoît Tréluyer seinen dritten und wurde damit der erste dreifache GT500-Meister. Sein letztes GT500-Rennen fuhr er am 11. November 2018 in Motegi als Neunter. 2019 erklärte er seinen Rücktritt als GT500-Fahrer von Nissan und wurde Berater des Nissan-Werksprogramms in der GT500.
Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans startete er viermal, 1998 wurde er auf einem Nissan R390 GT1 Gesamtzehnter. Weitere Starts folgten 1999, 2012 im DeltaWing und 2014 im elektrischen ZEOD RC. In der Formel 1 fuhr er kein WM-Rennen. 2003 testete er freitags vor dem Großen Preis von Japan für Jordan und im Dezember in Jerez für Renault, wo er 69 Runden fuhr. Ein Platz für 2004 ergab sich nicht. Im März 2018 wurde er Teamdirektor von B-Max Racing in der Super Formula.
Quelle: Wikipedia, „Satoshi Motoyama“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.