Robert
Shwartzman
Biografie
Robert Shwartzman wurde am 16. September 1999 in Tel Aviv geboren und wuchs in Sankt Petersburg und Italien auf. Er besitzt die israelische und die russische Staatsangehörigkeit. Mit vier Jahren begann er 2004 mit dem Kartsport und gewann Titel in Europa, vor allem in Italien. 2014 stieg er in die italienische Formel 4 ein und wurde 2015 für Mücke Motorsport mit drei Siegen Gesamtdritter. Im selben Jahr belegte er in der ersten Saison der ADAC Formel 4 den vierten Rang.
In der Formel Renault 2.0 fuhr er 2016 für Josef Kaufmann Racing und 2017 für R-ace GP, wo er mit sechs Siegen Dritter wurde. Nach einem Test bei Prema im September 2017 nahm ihn die Ferrari Driver Academy auf. 2018 gewann er die Toyota Racing Series und wurde für Prema Gesamtdritter der Formel-3-Europameisterschaft, außerdem gewann er die Neulingswertung. 2019 holte er mit Prema den Titel in der ersten Saison der FIA-Formel-3-Meisterschaft; entschieden wurde er in Sotschi.
In der Formel 2 blieb er bei Prema. 2020 wurde er mit 177 Punkten Vierter und gewann vier Rennen, mehr als jeder andere Fahrer der Saison; Teamkollege Mick Schumacher wurde Meister. 2021 wurde er mit zwei Siegen, acht Podestplätzen und 192 Punkten Vizemeister hinter Oscar Piastri. Danach verließ er die Serie.
In der Formel 1 war Shwartzman Ersatz- und Testfahrer von Ferrari. Nach dem Nachsaisontest 2021 mit Haas und Ferrari bestritt er 2022 für Ferrari das erste Freie Training in den USA und in Abu Dhabi. 2023 nahm er für Ferrari in den Niederlanden und in Abu Dhabi an einem Freien Training teil, 2024 für Kick Sauber in den Niederlanden und in Mexiko-Stadt. Zu einem WM-Rennen kam er nicht. 2024 verließ er Ferrari.
2023 und 2024 war er Ferrari-Werksfahrer. 2023 fuhr er für AF Corse im GT World Challenge Europe Endurance Cup, 2024 startete er für AF Corse in der Langstrecken-WM in der Hypercar-Klasse und gewann mit Yifei Ye und Robert Kubica den Lone Star Le Mans. 2025 fuhr er für Prema in der IndyCar-Serie und stand beim Indianapolis 500 auf der Pole-Position, als erster Neuling seit Teo Fabi 1983. Im Rennen schied er nach einem Unfall in der Boxengasse aus, wurde aber zum Rookie of the Year des Indianapolis 500 gekürt. Die Saison schloss er auf Rang 24 ab.
Quelle: Wikipedia, „Robert Shwartzman“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Für diesen Fahrer gibt es keine Rennstarts.
Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.