Biografie
Richard Attwood wurde am 4. April 1940 in Wolverhampton geboren. Er begann als Lehrling bei Jaguar und fuhr ab 1960 Rennen, zunächst in einem Triumph TR3. Ab 1961 startete er für das Midlands Racing Partnership in der Formel Junior. 1963 gewann er das Formel-Junior-Rennen im Rahmenprogramm des Grand Prix von Monaco und bekam den erstmals vergebenen Grovewood Award. 1964 gewann er in der Formel 2 in Wien und wurde Zweiter in Pau, beim Eifelrennen und in Albi.
Daraufhin bot ihm BRM-Besitzer Alfred Owen einen Platz im Werksteam an. Beim Britischen Grand Prix 1964 qualifizierte er den allradgetriebenen BRM P67 als Letzter, doch das Team zog das Auto vor dem Rennen zurück. 1965 fuhr er für Reg Parnell Racing einen Lotus 25 mit BRM-Motor und kam in acht Rennen zweimal als Sechster ins Ziel. 1967 sprang er beim Großen Preis von Kanada für Pedro Rodríguez im Cooper ein und wurde Zehnter.
1968 kehrte er zu BRM zurück, als Ersatz für den tödlich verunglückten Mike Spence. Gleich im ersten Rennen, in Monaco, fuhr er die schnellste Runde und wurde Zweiter hinter Graham Hill. Es blieb sein einziges Podium in der Formel 1. Vier Rennen vor Saisonende ersetzte ihn BRM durch Bobby Unser. Er beendete das Jahr auf Rang 13 der Weltmeisterschaft. 1969 vertrat er in Monaco den verletzten Jochen Rindt im Lotus 49B und wurde Vierter. Auch in diesem Jahr stand er am Ende auf Rang 13 der Weltmeisterschaft. Beim Deutschen Grand Prix 1969 fuhr er für Frank Williams einen Formel-2-Brabham und wurde Gesamtsechster.
Daneben fuhr er auch Sportwagenrennen. 1964 gewann er die Rand 9 Hours in Südafrika im Ferrari von David Piper. 1969 fuhr er für das Porsche-Werksteam, und in Le Mans schied er mit dem Porsche 917 nach langer Führung zwei Stunden vor Schluss mit Getriebeschaden aus. 1970 gewann er das 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit Hans Herrmann im 917K, der erste von Porsches Siegen dort. 1971 wurde er mit Herbie Müller Zweiter in Le Mans und gewann mit Pedro Rodríguez das 1000-km-Rennen von Zeltweg. Danach beendete er seine Karriere, kehrte aber 1984 für das Nimrod-Projekt von Aston Martin in Le Mans noch einmal zurück. Später trat er bei Veranstaltungen des historischen Motorsports auf.
Quelle: Wikipedia, „Richard Attwood“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
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Saison für Saison
1968: Siege 0 · Podien 1 · Starts 6
In dieser Saison kein Sieg.
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Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.