Biografie
Ricardo Rosset wurde 1968 in São Paulo geboren. Nach der Formel Opel Euroserie fuhr er 1993 für Alan Docking Racing in der britischen Formel 3 und belegte gemeinsam mit Pedro de la Rosa den sechsten Gesamtrang. 1994 wechselte er zu AJS, wurde Fünfter und gewann in Snetterton sein erstes Formel-3-Rennen. 1995 startete er in der Internationalen Formel 3000 für Super Nova Racing, gewann zwei Rennen, darunter sein erstes in der Serie, und wurde hinter seinem Teamkollegen Vincenzo Sospiri Vizemeister.
In der Formel 1 debütierte Rosset 1996 beim Großen Preis von Australien für Footwork, Teamkollege war Jos Verstappen. Er bestritt alle 16 Rennen der Saison. 1997 sollte er für Lola neben Sospiri fahren, scheiterte aber beim Großen Preis von Australien an der Qualifikation. Danach zog sich das Team aus der Formel 1 zurück, und Rosset blieb für den Rest des Jahres ohne Cockpit.
1998 fuhr er für Tyrrell an der Seite von Toranosuke Takagi. In Kanada wurde er Achter, das beste Ergebnis des Teams in jener Saison. Sechsmal kam er nicht ins Rennen, unter anderem in Monaco, Spanien und Japan. Das Rennen in Japan war zugleich Tyrrells letzter Auftritt und das Ende seiner Formel-1-Karriere. Insgesamt kam er auf 26 Starts ohne WM-Punkte.
Nach dem Abschied aus der Formel 1 beendete Rosset zunächst seine Rennkarriere. 2008 kehrte er in der brasilianischen GT3-Meisterschaft zurück, wo er mit Walter Salles einen Ford GT teilte. Das Duo gewann vier Rennen und wurde Zweiter der Gesamtwertung. Den Porsche GT3 Cup Brasil entschied Rosset 2010, 2013 und 2015 für sich.
Quelle: Wikipedia, „Ricardo Rosset“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 1998
ROS : TAKStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.