Biografie
Paul Frère wurde 1917 in Le Havre geboren und war belgischer Rennfahrer. Als Ruderer gewann er drei belgische Meistertitel: 1946 und 1947 im Vierer ohne Steuermann, 1946 zusätzlich im Vierer mit Steuermann.
Sein Debüt in der Formel-1-Weltmeisterschaft gab er im Juni 1952. Insgesamt startete er bei elf WM-Rennen. 1952 fuhr er für HWM und Simca-Gordini, 1953 für HWM und 1954 für Gordini. 1955 und 1956 saß er bei Ferrari im Cockpit. Ein Podiumsplatz steht in seiner Bilanz, sein bester WM-Rang war Platz sieben im Jahr 1956. Bei Formel-1-Rennen außerhalb der Weltmeisterschaft gewann er 1952 den Grand Prix des Frontières und 1960 den Grand Prix von Südafrika. Im selben Jahr siegte er mit seinem Landsmann Olivier Gendebien auf Ferrari bei den 24 Stunden von Le Mans. Seine aktive Rennfahrerlaufbahn beendete er 1960.
Frère arbeitete anschließend als Automobiljournalist und war Europa-Redakteur der Zeitschrift Road & Track. 1963 erschien sein Buch Sports Car and Competition Driving, außerdem schrieb er mit The Porsche 911 Story ein Buch über den Porsche 911. Er starb 2008 in Saint-Paul-de-Vence. In Spa-Francorchamps trägt die Kurve 15 seinen Namen.
Quoten
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Saison für Saison
1956: Siege 0 · Podien 1 · Starts 1
In dieser Saison kein Sieg.
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Erfolgreichste Strecken
Wo es die meisten Siege und Podien gab.Statistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.