Biografie
Mick Schumacher wurde 1999 in der Schweiz geboren. Er ist der Sohn des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher, auch sein Onkel Ralf Schumacher fuhr in der Formel 1. Seine Motorsportkarriere begann 2008 im Kartsport, zunächst unter den Namen Mick Betsch und Mick Junior. 2014 wurde er in der Klasse KF-Junior Zweiter der deutschen, der europäischen und der Weltmeisterschaft. 2015 wechselte er mit Van Amersfoort Racing in die ADAC Formel 4 und startete nun unter seinem eigenen Namen. 2016 wurde er mit Prema Powerteam Vizemeister sowohl in der ADAC Formel 4 als auch in der Italienischen Formel 4.
2017 stieg er mit Prema in die Formel-3-Europameisterschaft ein und wurde Zwölfter. 2018 gewann er dort acht Rennen und den Titel. 2019 folgte der Aufstieg in die Formel 2, wieder mit Prema: Er wurde Zwölfter und gewann in Ungarn ein Rennen. 2020 wurde er Meister der Formel 2. Außerdem trat er 2019 der Ferrari Driver Academy bei, und beim Grand Prix von Abu Dhabi 2020 bestritt er für Haas sein erstes Freies Training in der Formel 1.
Für 2021 erhielt er ein Stammcockpit bei Haas, mit Nikita Mazepin als Teamkollegen. Sein Debüt gab er beim Grand Prix von Bahrain. Er blieb ohne Punkte, sein bestes Ergebnis war Platz zwölf in Ungarn, in der Gesamtwertung wurde er 19. 2022 fuhr er an der Seite von Kevin Magnussen. In Kanada startete er von Platz sechs, in Großbritannien holte er als Achter seine ersten WM-Punkte, eine Woche später wurde er in Österreich Sechster. Mit zwölf Punkten beendete er die Saison als 16. der Gesamtwertung. Nach der Saison trennte sich Haas von ihm. Insgesamt kam er auf 43 Rennstarts, Podestplätze waren nicht dabei.
2023 war er Ersatzfahrer bei Mercedes und bei McLaren, 2024 blieb er es bei Mercedes. 2024 und 2025 fuhr er für Alpine in der Langstrecken-WM, wo er in Fuji sein erstes Podium in dieser Serie holte und 2025 in Imola und Spa-Francorchamps weitere folgten. 2026 wechselte er mit Rahal Letterman Lanigan Racing in die IndyCar Series und wurde als bester Neuling des Indianapolis 500 ausgezeichnet.
Quelle: Wikipedia, „Mick Schumacher“. Text unter CC BY-SA 4.0.
Quoten
Saison für Saison
Gelb: Saison mit Titel, lila: gewählte Saison. Klick auf eine andere Saison: jeder Sieg und jedes Podium mit Strecke.
Gelb: Saison mit WM-Titel.
Teamduell 2022
MSC : MAGStatistikdaten: F1DB von Marcel Overdijk und Mitwirkenden, Lizenz CC BY 4.0, von Hotlap Delta aufbereitet.